Sven & Fabienne sind mit Sunny als „Teilzeit-Abenteurer“ unterwegs

Auf der ganzen Welt sind Reisende, wie wir, mit ihren Fahrzeugen unterwegs. Sie suchen sich ihren Weg durch steiles Gelände, dem Strand entlang oder durch Grossstädte. Sie stossen an ihre Grenzen, erleben atemberaubendes und lernen dabei fürs Leben. In unserer Serie „Mit meinem Bett in…“ stellen wir dir immer Sonntags verschiedene Reisenomaden vor. Im 20. Teil lassen wir heute Sven und Fabienne aus der Schweiz zu Wort kommen.

Persönlich 

Hallo zusammen! Wir sind SveFa on Tour und freuen uns sehr hier mit dabei zu sein. Wie der Name schon vermuten lässt, ist er eine Kombination unser beiden Vornamen. Wir, dass sind Sven (37) & Fabienne (38).

Sven und Fabienne

Wir kommen beide aus der nähe von Zürich. Seit knapp acht Jahren sind wir ein Paar und praktisch von Anfang an immer in den Campingferien. Der erste gemeinsame Trip ging, im Van von Svens Eltern, nach Süd-Frankreich. Vor zwei Jahren wagten wir unseren ersten richtig grossen Trip nach Schweden. Damals noch immer mit dem Van der Eltern.

Campervan im Wald

Es war einfach nur herrlich. Jeder Tag ein neues Abenteuer!

Camper im Wald

Um den daheim gebliebenen auch etwas Ferienfeeling zu vermitteln, schrieben wir zuerst nur einen kleinen privaten Blog. Dieser generierte aber mehr Arbeit als gedacht und so entschlossen wir uns im Jahr darauf, das ganze zu filmen. Und so wurde ein Jahr später „SveFa on Tour“ geboren. Inklusive Website, Youtube-Kanal, Instagram und Twitter. Auch 2016 verbrachten wir 4 Wochen in Schweden und vlogten was das Zeug hält! Praktisch jeden Tag entstand ein Video. Welches wir, so oft wir konnten, auf Youtube hoch luden. Unsere Familien waren begeistert immer mit dabei. Und so wurden wir zu Youtubern. Naja. Fabienne musste ich am Anfang noch etwas „zwingen“. Aber wann immer ein Video fertig war, hatte auch sie sehr viel Freude daran. *Sven lacht*

Unsere komplette Womotour Schweden 2016 könnt ihr hier ansehen:

Seit Mai 2017 sind wir nun selbst stolze Besitzer eines eigenen Campers. Wir versuchen so viele Trips wie möglich zu machen. Da wir beide 100% arbeiten, und Sven auch noch unregelmässig, sind unsere Camper-Tage leider eher knapp gesät. Wir sind sozusagen „Teilzeit-Abenteurer“.

Wer mehr von uns sehen will, kann uns auf unserer Website besuchen (www.svefa-ontour.ch) oder gibt einfach mal „Svefa on tour“ bei Youtube ein, den hauptsächlich vlogen wir. Offizielle Womo-Stellplätze, die wir getestet haben, werden von uns in einem speziellen Videos bewertet. Fotografieren gehört ebenfalls zu unseren Leidenschaften. Die Bilder sind auf Instagram zu sehen.


Das Fahrzeug

Wir haben rund 2 Jahre darüber gebrütet und versucht herauszufinden, was für uns wirklich wichtig ist. Klar war, KEIN Quer Bett, eine L-Küche und eine L-Sitzbank wären toll. Unser Camper heisst „Sunny“ und ist ein Teilintegrierter Sunlight T68 Baujahr 2017.

Sunny auf einem Stellplatz

Unser Sunny hat einen Holzboden, kein GFK. Erstaunlicherweise kommt das der Nutzlast entgegen! Wir benötigen ca. 9,5-10.5 Liter Diesel auf 100 Km. Kein schlechter Wert wie wir finden. Unser Sunny ist 7,4 Meter lang, 2,33 breit und 2,9 Meter hoch. Das Hubbett, welches zusätzlich noch geordert werden könnte, haben wir nicht. Das spart uns auch noch einmal ca. 50-60 Kg an Nutzlast ein. Diese ist bei Womos dieser Grösse ein wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt. Denn wir wollen das Womo mit der Kategorie B fahren können. Also max. 3500 Kg Gesamtgewicht. Einen genauen Einblick und eine Führung unseres Sunny könnt ihr in unserem Video sehen:

Wir haben bei unserem Händler den grossen Kühlschrank bestellt. Nicht weil wir ihn wirklich benötigen, sondern weil der kleine, wie bei einem Van, am Boden gewesen wäre. Das war auch eines der Kriterien, welche wir unbedingt vermeiden wollten. Kein Kühlschank zum bücken! Positiver Nebeneffekt: Das Gefrierfach ist separat und so gross wie zu Hause. Wir können also locker Tiefkühl Gemüse oder Glace kaufen und sind immer versorgt. Der Kühlschank läuft über Gas, 12 Volt bei der Fahrt oder auch am Landstrom.

Zum Strom. Immer sehr wichtig bei uns als Vloger. Viele Kamera-Akkus, Handys und Laptop und Drohnen-Akkus. Alles will und muss stetig geladen werden. Hier wollte Sven auf keinen Fall sparen. *Fabienne lacht* Da gerade der Strom auf den Campingplätzen oder Stellplätzen meist sehr teuer ist, war klar, dass eine zweite Aufbaubatterie und eine Solaranlage installiert werden soll. Auf TV und Klimaanlage können wir gut verzichten. Beim vielen fotografieren, filmen und schneiden bleibt eh keine Zeit für TV. Dank den zwei Aufbaubatterien mit insgesamt 190 Ah und der Solaranlage von Büttner (Blackline, 2 x 160 Watt) sind wir immer gut mit Strom versorgt und brauchen uns keine Gedanken zu machen. Da wir selten mehr als 8-10 % der Leistung benötigen, und diese meist gegen Mittag schon wieder gefüllt ist, werden wir wohl nächste Saison einen 2000 Watt Wechselrichter nachrüsten. Damit können wir dann auch unsere geliebte Kaffeemaschine betreiben. Wir sind nämlich kleine Kaffee-Suchtis!

Sven und Fabienne beim Kaffee

Das Chassis und die Kabine sowie Fahrzeug ist, wie meist in dieser Klasse, ein Fiat Ducato. Wir wählten die 150 PS Version. Bei knapp 3100 kg Leergewicht ist man froh, etwas mehr Power zu haben. Besonders wenn es bergauf geht.  Wir haben ein 110 Liter Frischwasser- und ein 90 Liter Abwassertank. 2 x 7,5 Kg Gasflaschen haben locker Platz. Ausserdem haben wir Gasfilter und eine Duo-Crash Controll verbauen lassen. So müssen wir das Gas nicht immer zudrehen wenn wir losfahren wollen. Eine grosse Heckgarage musste sein! Darin findet man unsere Campingstühle und Tisch. Sowie unsere Faltvelos vom Jumbo (Baumarkt in der Schweiz). Mit unserem Sunny sind wir sehr glücklich 🙂


Ihr habt von uns den bekannten „Mit meinem Bett in…“- Fragebogen erhalten, wo beantwortet ihr die Fragen?

Zu Hause in unserem Büro. Welches dringend einmal aufgeräumt werden sollte…

Wie würdet ihr das Innere eures Reisemobils beschreiben, ist es euer Zuhause, das Wohnzimmer oder alles in einem?

Es ist ganz klar unser kleines Ferienhaus! Wir geniessen es auf kleinem Raum zu leben und trotzdem auf nichts wirklich verzichten zu müssen. Einfach herrlich!

Die Küche steht im Reisemobil meist oft nicht weit vom Wohnzimmer entfernt, verratet ihr uns euer Lieblings-Camper-Rezept?

Oh! Raclette! 😉 Wer unsere Vlogs kennt, hat uns schon ein paar mal Raclette essen sehen. Einmal pro Reise muss das sein. Oder zum Saisonbeginn. Oder Ende. Oder… 😉

Kocht ihr oft selbst?

Ja täglich. Fabienne macht es Spass und wir versuchen auf Weizenprodukte zu verzichten. Sven hatte jahrelang Magenkrämpfe. Bis ihm sein Osteopath sagte, er solle nicht generell auf Gluten sondern auf Weizenprodukte verzichten und vermehrt Ur-dinkel oder Roggenmehl verwenden. Nun ist es viel besser und wir haben beide 2-3 Kilo verloren nur mit dieser Umstellung. Krass oder? Also backen wir sogar unser eigenes Brot mit dem Omnia Backoffen! Siehe Video:

Wohnzimmer, Küche, Bad, alles auf wenigen Quadratmetern, warum reist ihr gerade mit dem Camper durch die Welt und nicht mit dem Flugzeug?

Zum einen mögen wir das Camping schon immer, ein anderer Grund ist Sven. Als wir 2014 im Februar nach Bangkok flogen, erkältete er sich sehr. 3 Tage später folgen wir weiter nach Phuket. Bei der Landung konnte er den Druckausgleich nicht mehr machen und ihm platzte das linke Trommelfell. Das war in jeder Hinsicht eine unschöne Erfahrung. Unsere 6 Tage am Strand von Kao Lak verbrachte er schlafend und mit Antibiotika vollgepumpt. Wir hatten Glück, dass wir überhaupt zum geplanten Zeitpunkt wieder nach Hause fliegen konnten. Seit da ist er nicht mehr so begeistert vom Fliegen. Und mit dem eigenen Camper gibt es in Europa genug zu sehen!

Camping wird oft auch mit Romantik in Verbindung gebracht, was waren bis anhin eure schönsten Erlebnisse „on the road“?

Eine unseren ersten „Freistehenden“ Übernachtung beim Wisentpark in Deutschland! Von dort konnten wir so viele Sterne sehen! Einfach nur toll!

Sunny unter dem Sternenhimmel

Freud und Leid liegen oft nahe beieinander, wo liegen die Probleme wenn man mit dem Camper unterwegs ist und seid ihr schon einmal stehen geblieben?

Also stehen geblieben sind wir noch nicht. Aber eine unschöne Überraschung hatten wir 2016 mit dem Camper-Van der Eltern. Kaum aufgebrochen Richtung Schweden leuchtete nach 400 bis 500 Kilometern die Öl-Lampe auf, obwohl der Ölstand gut war. Es stellte sich heraus, dass ein Service vergessen gegangen ist. Wir wollten nichts riskieren. Schliesslich hatten wir noch locker 4500 Km Reise vor uns. Und in Deutschland konnten wir uns noch gut verständigen. Also haben wir baldmöglichst eine Werkstatt besucht und einen Ölwechsel machen lassen. Ausserdem quitschte es auch beim starten des Motors. Die Werkstatt fand aber nichts. Wir hatten Glück im Unglück. Kaum wieder zu Hause stellte sich heraus, dass das Zahnriemen-Lager ersetzt werden musste!

Unseren ersten Schock und Garagen Besuch könnt ihr hier miterleben. Diesen extra Tag in Deutschland konnte uns nicht abhalten und wir gingen zu Fuss auf Entdeckungsreise.

Als Camper ist man immer auf der Suche nach der schönsten Route, von welcher Strecke schwärmt ihr bei jeder Camper-Unterhaltung?

Bis jetzt ist unser Highlight ganz klar Schweden. Wer noch nie die Öhresund-Brücke gefahren ist, sollte das unbedingt nachholen! Diese führt von Kopenhagen (Dänemark) über das Meer nach Malmö (Schweden). Sie ist 7,8 Kilometer lang und man ist 57 Meter hoch. Wenn das Wetter stimmt, einfach Hammer!

Fahrt ihr nach Karte oder mit einem Navigationssystem (mit welchen)?

Meistens nur nach Navi. Eine Karte haben wir aber immer mit dabei. Wenn wir eine bestimmte Strecke fahren wollen, programmiert Sven diese im GPS. Wir nutzen das Garmin 760 Camper. Das hat den Vorteil, dass man die Masse des Womos eingeben kann. So sollten die Routen kein Problem darstellen. Die grobe Planung erfolgt schon zu Hause im voraus. Die Tagesrouten planen wir dann jeweils am Vorabend. Jeh nach Lust, Laune und Wetter.

Wann und wo habt ihr euch das letzte Mal so richtig verfahren und noch wichtiger wer hat dabei die Nerven behalten?

So richtig schlimm haben wir uns noch nie verfahren. Aber ein zwei Ausfahrten haben wir schon verpasst. Leider mussten wir feststellen, dass der Spur-Assistent des Garmin nicht immer richtig ist. Besser immer auf die Karte im Navi schauen. Dann klappt es viel besser. Genervt sind wir in solchen Situationen beide, aber Sven kriegt sich recht schnell wieder ein. Ausser er hat Hunger und will endlich ankommen.

Auf welche Apps könnt ihr als Reisende nicht mehr verzichten?

Das „Park 4 Night“ und „Stellplätze“ von CamperContact sind grossartig! Das Stellplatz Radar App vom ProMobil Magazin nutzen wir auch viel. Seit dem letzten grossen Update ist es viel schlechter geworden. Und natürlich Google Maps zur Routen-Planung. Die Socialmedia Apps verstehen sich ja von selbst oder? 🙂

Blogs, Facebook, Reiseführer: Wie informiert ihr euch über euer nächstes Reiseziel?

Zu Hause suchen wir mit Google Maps Sehenswürdigkeiten und kaufen die Reiseführer von Womo.de. Diese sind wirklich sehr gut und Detailiert. Meistens geben diese unsere grobe Reiseroute vor.

Fabienne liest einen Reiseführer

Folgt ihr auch mal den Touristen-Routen oder meidet ihr Sehenswürdigkeiten und Touristenhochburgen konsequent?

Da wir bis jetzt meistens in der Off-Season unterwegs waren, sind wir schon auch touristisch unterwegs. Die Menschenmassen halten sich dann noch in Grenzen. Grosse Stadtgänger sind wir aber nicht. Klar, Stockholm wollten wir unbedingt sehen. Aber nach 3 Tagen reicht es dann auch. Wir sind gerne dort, wo es nicht so viele Leute hat. Darum besuchen wir auch gerne entlegene Wasserfälle oder sowas.

Wie löst ihr das bekannte Internet-Problem, habt ihr eine SIM-Karte oder gar einen Satelliten?

Extra SIM-Karten sind uns zu umständlich. Wir schliessen bei unseren Providern meistens einen 1GB Vertrag ab. Das reicht für 14 Tage Email, Social-Media und ein bisschen Google-Maps aus. Unsere Vlogs laden wir dann über öffentliche Wlans hoch. Was ziemlich lange dauern kann. Einmal hatten wir für 1 Vlog von 14 Minuten knapp 12 Stunden Upload! Das war aber auf einem Campingplatz und wir blieben eh über Nacht. Also kein Problem. Manchmal lade ich die Vlogs auch auf ein iPhone und kann es so relativ unbemerkt irgendwo hochladen. Super Internet hatten wir in Stockholm im City-Tour-Bus! Unglaubliche Uploadzeiten! Schneller als zu Hause! Auch nicht schlecht ist das Wlan in den IKEA’s. Darum machen wir ab und an einen Ausflug zu IKEA. Die Parkplätze sind gross genug und man kann günstig Mittagessen. Nebenbei werden dann noch ein bis zwei Vlogs hochgeladen.

Bei uns läuft während der Fahrt immer laute Musik, bei euch auch oder singt ihr lieber selbst?

Wir hören viel Lokales Radio. Nicht extra laut. Sven würde manchmal gerne lauter hören. Es gibt aber auch Zeiten wo wir einfach die Ruhe und das Motorengeräusch geniessen.

Wo übernachtet ihr lieber: Auf dem Campingplatz oder an einem wilden Ort in der Natur?

Wild macht schon sehr viel Spass. Es muss aber beiden wohl sein. Wenn einer ein ungutes Gefühl hat, bleiben wir nicht. Immer ein guter Kompromiss sind die Wohnmobil Stellplätze. Sie bieten meistens Ver- und Entsorgung und einen sicheren Platz für die Nacht. Vor allem in Deutschland ist das Angebot riesengross und auch für wenig Geld zu haben. Gerade in Deutschen Klein-Städten sehr zu empfehlen!

Wie lange könnt ihr mit eurem Reisemobil autak stehen? Und wer produziert in dieser Zeit euren Strom?

Wie oben schon erwähnt, haben wir mehr als genug Strom. Unsere Solaranlage mit 320 Watt leistete bis jetzt immer alles was wir benötigten. Solange wir noch Gas für den Kühlschrank haben, sind wir Autark.

Apropos Sicherheit, wie sichert ihr euch während der Nacht? Hattet ihr gar schon einmal Angst?

Wir haben bis jetzt keine zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen getroffen ausser abzuschliessen. Wenn wir uns nicht wohlfühlen, dann fahren wir weiter. Angst hatten wir bis jetzt höchstens wegen dem Sturm, der uns durchgeschüttelt hatte 🙂

Zur schönsten Strecke gehört auch der schönste Stellplatz, wo liegt dieser für euch und warum?

Es gibt viele schöne Stellplätze. Wir mögen es eher ruhig und naturnah.

Welche Strecke möchtet ihr mit eurem Camper unbedingt einmal fahren, habt es aber bist jetzt noch nicht geschafft?

Sven würde am liebsten mit dem Camper von Dänemark mit der Fähre nach Island übersetzten. Island ist sein grösster Traum! Das ganze ist aber alles andere als günstig. Da müssen wir noch etwas sparen.

Was ist entscheidend, ob ihr eine oder gleich mehrere Nächte an einem Ort bleibt?

Wenn uns der Ort sehr gut gefällt, bleiben wir auch mal länger. Oder das Wetter mal nicht stimmt und wir eine Reisepause benötigen, kann es vorkommen, dass wir 2-3 Nächte am selben Ort stehen.

Fussballmatchs, Konzerte, oder den Backofen: Was vermisst ihr am meisten von Zuhause wenn ihr „on the road“ seid?

Mal abgesehen vom schnelleren Internet wohl am meisten das etwas weichere Bett. Und die Abwaschmaschine! *Sven lacht*

Hand aufs Herz, wie oft schaut ihr unterwegs Filme oder Serien online an? Habt ihr einen Fernseher dabei oder dient der Laptop auch dafür?

Wir haben keinen TV. In der Regel ist keine Zeit für sowas. Mit kochen, abwaschen, Foto’s und Video’s bearbeiten ist der Abend genug ausgefüllt. Wenn wir Internet haben, schauen wir gerne andere Vlog’s von gleichgesinnten an.

Im Camper zu leben heisst zusammenleben auf wenigen Quadratmetern, fliegen da auch einmal die Fetzen?

Nein. Wir haben auch zu Hause kaum Streit. Gerne blödeln und lachen wir. Unsere gemeinsame Zeit geniessen wir sehr. Vielleicht sind wir etwas langweilig in anderen Augen. Uns ist unsere harmonische Beziehung wichtig. Wenn wir uns mal anzicken, ist meistens einfach nur der Hunger schuld! 😉

Was schätzt ihr am Reisen als Paar?

Das man zu zweit etwas erleben kann! Es gibt nichts schöneres für uns als gemeinsam neue Erinnerungen zu bekommen.

Hat sich eure Beziehung verändert, seit ihr auf der Reise seit?

Wir glauben nicht, nein. Wir kennen uns nach 8 Jahren so gut, dass wir genau wissen, warum der andre so reagiert. Schön ist es, dass wir uns perfekt ergänzen. Wenn es dem einen nicht so gut geht, hat der andere umso mehr Power.

Damit auch der nächste Tank wieder gefüllt ist, braucht es Geld, womit finanziert ihr eure Reise, lebt ihr dauerhaft im Camper?

Wir arbeiten beide zu 100% und leben eher sparsam. Das bedeutet, wir haben immer etwas Geld auf der Seite für einen Trip mit unserem Sunny. Wenn aber plötzlich Schweiz-Tourismus oder eine Camping-Firma uns bezahlte Ferien anbieten würde, wären wir mit dabei. Einfach bei uns melden! *schmuntzel*

Apropos Tank, wie viel habt ihr für die letzte Füllung bezahlt? (Literpreis/Land)

70 Liter getankt für 106.- CHF.

Wohin geht eure Reise in den kommenden Monaten? Wie sieht eure Route aus?

Jetzt schicken wir unseren Sunny erstmal in den Winterschlaf. Leider. Unser November ist schon so verplant das wir eh keine Zeit hätten. Dann ist ja schon bald Weihnachten. Wir hoffen das wir ab März / April 2018 wieder auf Tour gehen können. Angedacht ist bis jetzt 3-4 Wochen Dänemark oder vielleicht auch Süd-Norwegen. Mal schauen.

Wo seht ihr euch in 5 Jahren?

Es wäre toll wenn wir unser Leben bis dann mehr „Downsizen“ könnten. Sprich weniger Geld für unsere Wohnung und dafür mehr Reisen könnten. Mal sehen, ob wir das schaffen. Mit den Einträgen in diesem Blog haben wir ja mehr als genug Inspiration! Jetzt müssen wir uns nur noch trauen loszulassen!

Wir danken Sven und Fabienne für das spannende Interview, wünschen eine gute Weiterreise und stets genug Sprit im Tank. Die nächste Folge „Mit meinem Bett in…“ folgt am kommenden Sonntag mit Lisa vom Blog Caravancı.

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