Mit dem Camper durch Albanien

Unsere Tipps und Infos für deine Reise durch Albanien

Die allererste Frage an uns, wenn wir von Albanien erzählen, ist immer: Aber ist Albanien denn Sicher? Ja! Und jetzt bist du hoffentlich beruhigt genug, dass du dir unsere Tipps zu dem wunderschönen und eindrücklichen Reiseland reinziehen kannst.

Falls du auf der Suche nach Reisezielen in Albanien bist, ist dies der falsche Beitrag – hier lang zum grossen Reiseführer – in den folgenden Zeilen erfährst du mehr über deine Sicherheit im Land, die Strassenverhältnisse und auf was du bei deiner Reise sonst noch achten solltest.

Deine Reise nach Albanien – die Einreise

Für die Einreise nach Albanien brauchen wir Europäer kein Visum, auch die Einreise mit dem Auto ist relativ unkompliziert. Was du brauchst, ist dein Personalausweis, die Fahrzeugpapiere sowie die Grüne Versicherungskarte, wo Albanien mitversichert ist – das AL für Albanien (etwas oberhalb meines Fingers) darf nicht durchgestrichen sein, dann gilt dein normaler Versicherungsschutz.

Grüne Karte - Reisen durch Bosnien

Prüfe unbedingt deinen Versicherungsschutz laut der grünen Karte. Hier ist AL – also Albanien – mitversichert.

Autofahren in Albanien – Anarchie auf den Strassen

Wichtige Strassenverkehrsregeln in Albanien
Maut: Das Befahren von Autobahnen und aller anderen Strassen in Albanien ist mautfrei.

Alkohol: Blutalkoholgrenze liegt bei 0.0 ‰ – ob das wirklich wer kontrolliert bezweifeln wir…

Versicherung: Vorweisen der Grünen Karte bei Einreise, wenn Albanien nicht versichert ist oder die Karte nicht mitgeführt wird, muss eine kurzzeitige Haftpflichtversicherung an der Grenze abgeschlossen werden.

Fahrten bei Dunkelheit: Von Nachtfahrten ist abzuraten.

Vortritt hat, wer ihn sich nimmt

Bereits am zweiten Tag in Albanien meisseln wir in Stein: Die Albaner sind komplett verrückt was ihren Fahrstil betrifft! Auf den Strassen herrscht Anarchie und der stärkere – oder mutigere – hat Vortritt! Autofahren ist echt anstrengend, unsere 4 Augen sind pausenlos auf die Strasse und das unmittelbare Umfeld gerichtet. Es gibt Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen, auch Überholverbotstafeln oder durchgezogene Mittelstreifen – aber wen interessiert’s, ausser uns Touris?Konvois mit Blaulicht rasen durch das Land – Polizei ist das nicht, soviel steht fest – aber die erzwingen den Vortritt und überholen, auch wenn du entgegen kommst.

5 Autos 5 Mercedes - Albanien Reisen

Von 10 Autos sind mindestens 8 Mercedes – schau dir das Bild mal genau an.

Tiere auf der Fahrbahn – wo sollen sie denn sonst sein?

Dazu kommt die ständige Gefahr von streunenden Tieren wie Hunden, Schafen, Ziegen, Hühnern – ach einfach allem, was da halt so lebt. Zäune gibt es wohl nicht, die Tiere werden teils von Hirten beaufsichtigt, teils angepflockt, teils aber auch einfach frei laufen gelassen.

Esel a Strassenrand Kopf im Gebüsch, Albanien Reisen

Das Gras ist am Strassenrand bestimmt grüner, dachte sich dieser kopflose Esel wohl.

Ziegen entlang der Fahrbahn, Albanien Reisen Autofahren in Albanien

Auch Ziegen kreuzen immer wieder unseren Weg. Meist kennen die Tiere Autos und weichen geschickt aus.






Pass auf die vielen und teils riesigen Löcher in den Strassen auf

Und um dem ganzen die Spitze aufzusetzen, gibt es auch auf neuen Strassenabschnitten teilweise Löcher im Belag, darin verschwinden jetzt mal ohne Scherz wirklich ganze Autos! Vor und nach jeder Brücke holpert es mächtig, es wurden keine Dehnungsstreifen eingebaut, Temperaturschwankungen und damit verbundene Ausdehnungen bzw. Zusammenzüge der Materialien liessen praktisch überall tiefe Risse zurück.

Auch auf der Autobahn gibt es diese Risse vor und nach den Brücken. Da wären 110 km/h erlaubt – wären weil es in unseren Augen lebensmüde wäre, diese Geschwindigkeit zu fahren. Warum? Weil all die Probleme von oben natürlich auch für die Autobahn gelten. Pannensteifen? Perfekt, da passt eine Eselkarre mühelos drauf – egal ob in Fahrtrichtung oder dagegen. Velofahrer oder Mopeds sind da auch anzutreffen, sowie wartende Menschen. Kommt ein Bus, hält der einfach mal auf dem Seitenstreifen und die Leute steigen ein.

Autofahren in Albanien

Diese Erhebungen und Risse waren auf einer ganz neuen Autobahn – hier sind 110 km/h erlaubt!

Nicht bei Nacht fahren! Warum?

Hast du oben gelesen, dass es teilweise riesige Löcher in den Strassen hat, Tiere sich auf der Fahrbahn tummeln und die anderen Verkehrsteilnehmer sich überhaupt nicht an die Regeln halten? Dies alles ist in der Nacht natürlich noch viel problematischer, hinzu kommen dann aber noch unbeleuchtete Verkehrsteilnehmer aller Art. Wir legen dir deshalb ans Herz: Fahr in Albanien nicht bei Nacht! Das ist echt unnötig gefährlich.

Geld wechseln, Währung und Preisniveau

In Albanien wir mit Lek bezahlt. Der Umrechnungskurs bei unserem Besuch im März 2017 war

1 Euro = 135 Lek

1 CHF = 125 Lek

Die Preise im Land sind sehr tief, die einzige uns bekannte Ausnahme ist der Treibstoff. Für den Diesel haben wir gleichviel bezahlt wie in Griechenland! Wie sich die Albaner das leisten können, bleibt uns ein absolutes Rätsel – die Mopeds und Pferdekarren sind wohl eine der Antworten.

Eine kurze Übersicht, für was wir wie viel bezahlt haben, siehst du hier:

Was Preis
Kaffee oder Tee – gratis auf dem Camping Ksamil 😉 80 Lek / CHF -.65
Mittagessen: 2 Hauptgänge, 2 Dessert, Wasser, Cola 1000 Lek / CHF 8.-
Abendessen: Vorspeise, 2 Hauptgänge, Dessert, Wein, Bier – inkl. Trinkgeld 1500 Lek / CHF 12.-
Frisches Brot vom Bäcker 70 Lek / CHF -.60
Burek mit Fleischfüllung 140 Lek / CHF 1.10
Diesel pro Liter –  am mit Abstand günstigsten Ort, den wir finden konnten 159 Lek / CHF 1.27
Übernachten in Ksamil pro Nacht (Camping Ksamil) 1600 Lek / CHF 12.80
Übernachten in Gjirokaster pro Nacht (Camping Gjirokaster) 1500 Lek / CHF 12.-

Du siehst, Albanien ist sehr preiswert. Wenn du nun aber erfährst, dass ein Polizist im Monat mit rund 300 Euro verdient, begreifst du schnell, dass er wohl oder übel mit krummen Geschäften noch etwas dazu verdienen muss. Denn obwohl das Land preiswert ist, mit dem Geld kommt keine Familie durch den Monat.

Kreditkarten und Geldbezug am Automaten

In Albanien ist der Visa-Kreditkarte klar der Vorzug zur Mastercard zu geben. An einigen Orten konnten wir nur mit der Visa-Karte bezahlen. Geld abheben kannst du problemlos an allen Geldautomaten – auch mit der Mastercard, teils sogar mit den VisaPlus-Karten. Mit Euro kommst du – ausser bei den Hotels und Campings – nicht sehr weit. Es gibt immer wieder Geschäfte zum Wechseln oder auch auf der Strasse stehen manchmal Männer mit Geldschein-Bündeln da. Die zweite Variante haben wir allerdings nur beobachtet und nicht selber genutzt.

Noten, Albanien

In Albanien wird mit Lek bezahlt. Und reich sind wir trotz der Tausender nicht.

Unser Tagesbudget in Albanien

Für jedes Land machen wir uns ein Tagesbudget. Der Betrag gilt jeweils für uns beide zusammen und ist für Übernachtung, Verpflegung sowie Reisekosten – schlicht die Lebenshaltungskosten aber exklusive Versicherungen, Steuern etc. In Albanien hatten wir CHF 30.-/Tag eingeplant und sind damit sehr gut zurechtgekommen, brauchten sogar meistens weniger. Wir haben einige Male auswärts gegessen, haben Ausflüge gemacht und mussten dort Eintritt bezahlen und sind einmal von Norden nach Süden durch das Land gefahren. Einzig am Tag als wir Tanken mussten, haben wir das Budget massiv überzogen. Verteilt auf die drei Wochen hat es sich aber ausgeglichen.

Saranda, Albanien Reisen

Mittagessen am Hafen Sarandas bei CHF 30.- Tagesbudget? Kein Problem.

Sicherheit in Albanien

Die Sicherheit von Reisenden ist in Albanien überhaupt kein Problem. Natürlich fühlst du dich mal beobachtet und wenn du siehst, wie manche Menschen da rein gar nichts haben, denkst du vielleicht, die rauben dich bestimmt aus. Uns ist während den ganzen drei Wochen im Land nie irgend eine komische Situation passiert, obwohl wir manchmal wirklich krass vom Weg abgekommen sind – Danke liebes gehasstes Navi an dieser Stelle! Auch haben wir von keinem Albanien-Reisenden gehört, der Überfallen wurde. Es gibt noch nicht mal Sicherheitshinweise auf den Seiten des auswärtigen Amtes, dass mehr als Taschendiebstahl im Land vorkommt. Dieses Vorurteil „Albanien ist nicht sicher“ kommt weit aus der Vergangenheit und hat mit der aktuellen Situation im Land nichts zu tun.

Notfall-Nummern in Albanien
Polizei 19 bzw. 129
Feuerwehr 18 bzw. 128
Ambulanz 17 bzw. 127
Landesvorwahl +355

Ganz im Gegenteil! Die Albaner sind sehr hilfreich. Selber waren wir glücklicherweise nicht betroffen, doch hörten wir von aktuellen Albanien-Reisenden, dass du bei einer Panne kaum die Motorhaube geöffnet hast, schon kommen sie dir helfen – und jetzt nicht, um dich auszunehmen oder übers Ohr zu hauen, nein aus purer Hilfsbereitschaft ohne eigennützige Gedanken dahinter.

Campingplätze

Obwohl wir Mitte/Ende März unterwegs waren, hatten schon einige Campingplätze offen und allesamt waren gut bis sogar sehr gut. Hier unsere Plätze als Übersicht – von Norden nach Süden:

  • Shkoder: Camping Legjenda, Agron 1, 4001 Shkoder
    www.campinglegjenda.com
    GPS: N 42 2’35.88″ E 19 29’19.32″
    Platz am Stadtrand von Shkoder, Picknick-Areal unter Bäumen, Sanitäranlagen sauber und Anzahl ausreichend, Pool wird gerade erneuert (März 17), Familienbetrieb, Restaurant mit leckeren Speisen gleich angrenzend. Fussmarsch zur Burg Rozafa sowie ins Stadtzentrum möglich.
  • Durrës: Camping Pa Emer, Rrakull Karpen, Kavaja
    www.kampingpaemer.com / bietet auch Mietunterkünfte
    GPS: N 41 10’52.0510″ E 19 28’39.2005″
    Platz ist sehr abgelegen, rund 10 Fahrminuten nach Kavaja bzw. 30 Minuten nach Durrës, Sandstrand, Plätze zwischen Palmen und mit Schattendach, verwinkelter schöner Platz, kleine Insel über Steg erreichbar. Familienbetrieb, Restaurant am Platz, war aber noch geschlossen. Wifi nur beim Restaurant, Sanitäre Anlagen wurden gerade renoviert, hatten es auch nötig.
  • Vlores: Camping Cekodhima Camper Stop, National Road Vlore-Orikum km 7, 9426 Radhime
    GPS: N 40 22’37“ E 19 28’42“
    Stellplatz an einer Ferienanlage direkt am Meer, Kiesstrand, kleiner Familienbetrieb, Restaurant am Platz (soll sehr gut sein, war bei uns noch geschlossen). Nette und hilfsbereite Betreiber, ausreichend und saubere Sanitäre Anlagen für den kleinen Platz (ca. 15 Stellplätze). Wifi soll es vom Restaurant normalerweise auf dem ganzen Platz haben. Perfekt um am nächsten Tag den Llogara-Pass zu überqueren.
  • Saranda: Camping Caravan Ksamil, Parku Kombëtar i Butrintit, SH81, Ksamil
    GPS: N 39 46’41.2″ E 20 00’21.5″
    Kleiner Campingplatz in Ksamil um das Wohnhaus der Eigentümer-Familie, sehr herzliche Gastgeber, saubere Sanitäre Anlagen – auch wenn mit 1 Toilette je und total zwei Duschen wenig wenn der Platz voll ist. Täglich gratis Kaffee/Tee, Supermarkt, Restaurants, Strand – alles in der Umgebung (in Ksamil), rund 5 Minuten im Auto bis Saranda. Butrint – die Ruinenstadt – nur 4 Kilometer entfernt. Blick auf griechische Insel Korfu, Bootstouren dahin ab Saranda.
  • Gjirokaster: Camping Gjirokaster, Topullaraj, Valare Gjirokaster
    www.campinggjirokastra.wordpress.com
    GPS: N 40 06’04.0″ E 20 09’02.0″
    Ein kleiner Camping mit Restaurant/Bar am Platz, ein paar Stellplätzen, saubere Sanitäranlagen, etwas ausserhalb des Ortes, ist aber zu Fuss gut machbar. Wifi in der Nähe des Hauses, ruhiger familiärer Platz, sehr nette Betreiberin, Platz gibt es erst seit 2016.
Camper, Strand Meer Albanien Reisen

Unser Platz auf dem Camping Pa Emer südlich von Durrës.






 

Menschen und Verständigung

In Albanien wird Albanisch gesprochen. Vielleicht verstehen sie noch etwas von den Nachbarsprachen, dann ist es aber wirklich fertig mit Fremdsprachen. Einige wenige reden ein paar Brocken Englisch, findest du so jemanden, arbeitet er entweder im Tourismus oder du hast den Lotto-6er gezogen 🙂

Die Leute sind aber sehr freundlich, sie sprechen auch mit dir, wenn du sie nicht verstehst, und das hemmt sie auch nicht, wortreiche Erklärungen zu geben. Mit Händen und Füssen konnten wir uns immer durchschlagen und im Zweifelsfall half lustigerweise Italienisch am besten. So wurde weder Milk, noch Mljeko verstanden, als ich aber Latte sagte, kam sofort „Ahh qumësht“!

In Restaurants fanden wir eigentlich immer Menükarten in Englisch, lustiger ist es im Supermarkt. Da kaufst du dann halt einfach aufgrund der Bilder auf den Verpackungen ein.

Unser persönliches Fazit zum Land

Für Albanien brauchst du Zeit, die ersten Tage wird dich das Land komplett überfahren. Wenn du dann nicht erstmal ankommen und zur Ruhe kommen kannst, wirst du das Land wohl verteufeln. Kannst du dir die Zeit nehmen und bist du offen genug, für ein Land, das gefühlte 100 Jahre zurück liegt, wirst du Albanien lieben. Die Freundlichkeit der Menschen hat uns überwältigt, die Naturschätze begeistert und das einfache Leben zurück auf den Boden geholt. Unser Überfluss im Westen ist erschreckend und nichts anzustrebendes.

Wir sind unglaublich froh, mit unserem 47-Lände-Projekt fast zwangshalber nach Albanien gereist zu sein, denn die Eindrücke und Erfahrungen, die wir in diesem Land erleben durften, werden uns wohl noch sehr sehr lange begleiten.

Wenn du auf der Suche nach Ursprünglichkeit bist, etwas Mut hast, Vorurteile zu überhören und deinen Entdeckergeist stillen willst, dann reise nach Albanien. Da kannst du aktuell noch beim Austreten der Pfade mithelfen, denn dort gibt es noch keine vorgegebenen Touristenpfade.

>> Feuer entfacht? Hier lang zu allen unseren Beiträgen über Albanien <<

Herzliche Grüsse aus Albanien

dein comewithus2-Team

Von | 2019-02-01T15:51:09+00:00 2, 5, 2017|Mit dem Camper durch...|34 Kommentare

34 Kommentare

  1. Jürgen | dare2go 16. Mai 2017 um 16:53 Uhr - Antworten

    Ich weiss nicht wie euer Camper ausgestatted ist, daher meine Frage: wie sieht es mit Freistehen in Albanien aus? Erlaubt? Möglich? Risiken?

    • comewithus2.com 17. Mai 2017 um 10:25 Uhr - Antworten

      Hallo Jürgen
      Wir können mit Karl problemlos ein paar Nächte freistehen, haben das in Albanien aber nicht gemacht. Freistehen ist soweit wir wissen erlaubt und das Land ist sehr sicher. In Ksamil – einem kleinen Küstenort in Südalbanien – sind wir dem Hobo-Team begegnet. Ein deutsches Paar, das über 5 Jahre in Albanien lebte und die zwei haben jeden Winkel Albaniens erforscht und darüber tolle Reiseführer geschrieben. Einer für Wohnmobile wo die schönsten Campingplätze – inklusive freien Orten mit GPS Angaben – enthalten sind: Albanien Wohnmobil-Führer vom Hobo-Team. Falls du mit einem Offroad-Mobil unterwegs bist, bieten die zwei auch einen Offroad-Führer an.
      Wir hoffen, du hast bald die Gelegenheit das spannende Land zu bereisen und wünschen dir gute Fahrt.
      Herzliche Grüsse
      dein comewithus2-Team

    • Frank Sosemann 28. Januar 2019 um 15:59 Uhr - Antworten

      Tut mir leid, aber mal ganz allgemein. Wenn ich sowas hier lese, große Löcher, nicht im dunkeln fahren, korrupte Polizei und weiß der Teufel was noch alles, in so ein Land fährt man einfach nicht. Ich muß mir nicht alles kaputtfahren (lassen). Wenn Die einigermaßen u ser Niveau erreicht haben, können wor mal drüber nachdenken. Vorher nehme ich mit zivilisierten Urlaubsländern Vorlieb.

      • Steffi Rickenbacher 1. Februar 2019 um 16:12 Uhr - Antworten

        Hallo Frank

        Das ist doch das schöne am Urlaub machen. Das ist etwas so individuelles, wie so vieles im Leben und da gibt es nunmal auch Menschen – und da schliesse ich mich selber gerne an – die etwas mehr Abenteuer auf ihren Reisen wollen, etwas mehr Entdeckergeist freilassen und neue Kulturen und Länder entdecken wollen. Und es ist auch klar, dass nicht jeder das möchte. Wichtig ist doch nur, dass wir andere Meinungen und Wünsche akzeptieren und respektieren, denn Spass machen muss ein Urlaub nur einem selber.

        Herzliche Grüsse
        Steffi

  2. Thomas Goldinger 4. Juni 2017 um 23:44 Uhr - Antworten

    Hallo Stephi und Lui

    Dank Google bin ich auf eure spannende und unglaublich informative Webseite gestossen! Ich bin eigentlich erst seit heute Abend etwas intensiver Infos über Albanien zu suchen, da dies vielleicht unsere Sommerreiseland sein könnte. Wir das sind meine Frau, unsere zwei Kinder(6+8) und ich, wir reisen unkompliziert und haben es gerne einfach aber gemütlich☺Und wir baden gerne im Meer, erleben aber auch gerne etwas von Land und Leuten???? Unsere Reisen machen wir seit bald 3 Jahren mit einem VW Bus Beach Travel. Mit ihm haben wir in Europa schon einige schöne Orte gesehen, unter anderem mehrmals Kroatien. Albanien wäre nun ein sehr interessantes Reiseziel, von dem ich/wir aber noch nicht so viel wissen. Deshalb lese ich nun gespannt eure Berichte durch und schaue eure tollen Videos an, da werde ich schon mal etwas schlauer????

    Viellicht kommt danach noch die eine oder andere Frage auf, ich würde mich dann wieder bei euch melden….

    Nun wünsche ich euch weiterhin eine schöne Reise.

    Beste Grüsse

    Thomi

    • comewithus2.com 5. Juni 2017 um 18:28 Uhr - Antworten

      Hallo Thomi

      Vielen lieben Dank für das supertolle Feedback. Deine lieben Worte zu unserer Arbeit freuen uns wirklich sehr. Albanien als Reiseland können wir nur empfeheln, was man mitbringen sollte ist einfach ein wenig Geduld und viel Platz für neue imposante Eindrücke. Wir haben die Zeit sehr genossen. Anfangs dachten wir uns noch, ach komm wir fahren durch, geblieben sind wir über 3 Wochen. Auch für uns war das Land vorab, wir sagen gerne „Grau“ wir wussten nur wenig und viele was wir wussten war negativ – leider. Wir sind froh, haben wir nun ein weniges Bild vom kleinen Staat und können so objektiv berichten. Für Fragen stehen wir indes sehr gerne zur Verfügung oder schriftlich oder bei einem Call. Schön bist du nun mit an Bord auf unserer Reise durch ganz Europa. Liebe Grüsse an dich und an deine ganze Familie. Lui und Steffi.

      • Thomas Goldinger 7. Juni 2017 um 23:34 Uhr - Antworten

        Hallo Steffi und Lui

        Zuerst Sorry Steffi das ich dein Name falsch geschrieben habe????Stephi mit ph schreibt sich jemand anders mit der ich viel zu tun habe, deshalb habe ich mich wohl vertippt????

        Kurz eine Frage zu den Städten in Albanien: Im Vergleich zu den schönen kleinen und grossen Städten in Kroatien wirken die Städte von Albanien eher nicht so einladend? Täuscht das auch oder darf man da nicht zu viel erwarten?

        In Kroatien haben wir übrigens schon fast die ganze Küste inkl. einigen Insel bereist, es fehlt nur noch der südlichste Teil um Dubrovnik herum. Deshalb sind wir noch nicht so schlüssig ob wir das noch machen sollen und Albanien vielleicht auf ein Jahr später verschieben sollen…..

        Liebe Grüsse

        Thomi und Goldifamiily

        PS.Ein Link eines Reiseberichtes von uns, wir sind nicht so fleissig gewesen wie ihr beiden????https://www.umdiewelt.de/Asien/Suedostasien/Thailand/Reisebericht-7377/Kapitel-0.html

        • comewithus2.com 8. Juni 2017 um 7:39 Uhr - Antworten

          Liebe Goldifamily

          Dass ich mich mit Doppel-ff schreibe, hat auch nur mit meiner Schwestee zu tun. Getauft auf Stephanie hat sie die einzelnen Buchstaben auch so ausgesprochen, um mich zu hänseln… während der gesamten Schulzeit schrieb ich meinen Namen deshalb Stefani und die Abkürzung folglich mit f und nicht ph ????
          Aber zurück zu Albanien. Von den Städten dürft ihr wirklich nicht so viel erwarten… Vlores ist ganz schön, viele andere sind einfach zweckmässig. Wobei Girokaster und vom hören sagen auch Berat eindrückliche Architektur haben. Uns hat aber klar die Natur besser gefallen, nebst natürlich den herzlichen Menschen. Es ist aber auch der Gesamteindruck vom Land wie z.B. wie die Landwirtschaft betreiben, was da alles entlang der Strasse geht – es fühlt sich an, wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und Dubrovnik könnt ihr ja auf einem Weg nach Albanien noch einbauen ????
          Herzliche Grüsse
          Steffi

  3. Conny 31. Oktober 2017 um 17:28 Uhr - Antworten

    Tolle Seite und interessante Informationen! Vielen Dank! Eigentlich könnte ich das alles glatt so unterschreiben. Wir waren im Sommer erstmals für 2 Wochen in Albanien und hatten auch viele Vorurteile von unseren Freunden und Bekannten. Wir haben es nicht bereut!! Sind bis Tirana geflogen und von dort mit dem Mietauto nach Pogradec an den Ohridsee gefahren. Es ist wunderschön dort und auch hier sind die Menschen sehr hilfsbereit und freundlich. Danach sind wir über Elbasan nach Durres gefahren. Von hier lohnt sich ein Ausflug nach Kruje. Auch im Hochsommer (Juli) hält sich die Zahl der Touristen sehr in Grenzen. Danach ging es weiter nach Vlore. Von dieser Stadt hatten wir uns mehr erhofft und würden sie nicht unbedingt weiter empfehlen. Schön war ein Ausflug nach Appollonia. Ist aber auch mehr im Hinterland. Llogara Pass und Dhermi haben uns dann wieder entschädigt, denn wir konnten tolle Eindrücke sammeln. Leider sind wir aus Ermangelung an Zeit nicht weiter in den Süden gekommen. Aber im Sommer 2018 wollen wir den Süden von Korfu aus erkunden. Geplant ist Flug nach Korfu, Überfahrt nach Sarande und dann die ganzen schönen Highlights, die ich mir heute schon auf eurer Seite anschauen konnte. Wenn ich das so sehe, kriege ich schon die totale Vorfreude!!! Vielen Dank für die tollen Bilder, Videos und Informationen!!

    • comewithus2.com 1. November 2017 um 12:14 Uhr - Antworten

      Hallo Conny
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Es freut uns sehr zu hören, dass auch du den Weg nach Albanien gefunden hast und dich das Land ebenso in seinen Bann ziehen konnte, wie es uns hat. Wir beneiden ja schon fast dich etwas, dass du so bald dorthin zurück kannst, wir haben ja noch ein bisschen was vor mit unserer restlichen Tour durch ganz Europa, bevor auch wir bestimmt bald wieder im Balkan und auch Albanien unterwegs sein werden.

      • Vera Reisinger 14. Dezember 2017 um 13:00 Uhr - Antworten

        Wir haben in Phoenix eine wunderschöne Sendung über Albanien gesehen, und spontan Lust zu einer Reise dorthin mit unserem Womo entschieden. Unsere Eingabe bei Google: „mit dem Womo nach Albanien“ kamen wir auf eure tolle Berichterstattung. Danke dafür, ihr habt uns in unseren Plänen bestätigt und uns die Vorurteile genommen. Wir werden berichten!

  4. Andreas und Bettina 15. Januar 2018 um 16:01 Uhr - Antworten

    Hallo ihr beiden, vielen Dank für die interessanten Seiten über Albanien. Dadurch steht für uns nun fest das wir dieses Jahr dorthin fahren. Sind schon sehr gespannt. Einen Hinweis habe ich noch. Das A auf der Versicherungsskart steht für Östereich (Austria) Albanien ist AL. Euch noch viele schöne spannende Erlebnisse bei eurem Projekt, liebe Grüße Andreas und Bettina

    • Steffi Rickenbacher 17. Januar 2018 um 16:02 Uhr - Antworten

      Hallo ihr Zwei
      Schön konnten wir euch definitiv überzeugen, dass Albanien eine Reise wert ist und wir hoffen natürlich, dass euch das Land genauso begeistern kann, wie es uns hat. Danke für den Hinweis, das L hat den Weg in die Bildunterschrift nun auch noch gefunden. Herzliche Grüsse

  5. Mogroach 15. Januar 2018 um 19:40 Uhr - Antworten

    Hi ihr Zwei!

    Herrlich geschriebener Beitrag! Für uns geht es auch bald mit dem Camper nach Albanien… gut zu wissen auf was wir uns einstellen müssen! Sind gespannt auf das Verständigen mit Hand und Fuß! ?
    LG Silvi und Chris

    • Steffi Rickenbacher 17. Januar 2018 um 15:58 Uhr - Antworten

      Hallo Silvi & Chris
      Na dann wünschen wir eine spannende Vorbereitungszeit und natürlich gute Reise! Hand und Fuss ist ja zum Glück eine Sprache, die wir nicht erst lernen müssen 🙂 Alles Gute euch!

  6. Marlies 24. Januar 2018 um 17:39 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ein toller Bericht über Albanien. Wir planen, mit dem Womo von Bari nach Durres zu fahren und dann weiter nach Montenegro. Wie ist diese Straße von Durres bis zur Grenze?

    LG Marlies

    • Steffi Rickenbacher 24. Januar 2018 um 18:17 Uhr - Antworten

      Hallo Marlies
      Bei unserem Besuch wurde in Durres beim Hafen mächtig gebaut und das Verkehrschaos war natürlich perfekt. Falls diese Baustelle noch ist, braucht ihr ein paar extra Nerven. Ansonsten sind die Strassen in ganz Albanien auf den Hauptverkehrsachsen in etwa gleich: Viele Schlaglöcher – auch auf brandneu scheinenden Autobahnen! Speziell vor und nach Brücken ist Vorsicht geboten! Ausserdem müsst ihr mit wirklich allem, was sich bewegen kann, auf der Strasse rechnen (Hunde, Esel, Schafe, Menschen, Fahrräder). Von Nachtfahrten oder nur schon Fahrten in der Dämmerung raten wir dringend ab. Das ist wegen den anderen Verkehrsteilnehmern echt richtig gefährlich. Tagsüber ist es gut machbar, braucht einfach etwas mehr Geduld sowie Zeit. Wir waren nach zwei Stunden Fahrt jeweils beide total geschafft 🙂
      Solltet ihr Abends ankommen liegt etwas südlich von Durres der Camping Pa Emer. Fahrt nach Koordinaten, dann werdet ihr den schon finden.
      Viel Spass auf eurer Reise.
      Herzliche Grüsse
      Steffi

  7. Marlene 29. April 2018 um 17:44 Uhr - Antworten

    Hallo ihr Lieben!
    Ganz gebannt hab ich nun euren Albanien-Reisebericht gelesen! Und ihr habt uns echt Lust drauf gemacht!
    Kurz zu uns: wir sind mit unseren beiden Kindern (6 Jahre, 14 Monate) und unserem Wohnwagen „Erika“ nun 3 Monate in Europa unterwegs. Gerade in Triest. Wollten ursprünglich über Kroatien/Montenegro/Albanien bis nach Griechenland runter, es würde uns dann aber teils abgeraten, weil eben Albanien unsicher, Albanien keine Infrastruktur…
    So, nun haben wir aber doch wieder Blut geleckt. Könnten unsere Route noch problemlos ändern.
    Kurz meine Fragen:
    – wie schätzt ihr Albanien mit Kindern ein (vorallem mit Baby)?
    – habt ihr auf den Plätzen immer Strom gehabt? Wir können nicht frei stehen, brauchen Strom für Kühlschrank, Licht etc…klappt das?
    – habt ihr wirklich „nur“ die oben erwähnten Campingplätze besucht und wie lang etwa waren die Fahrten dazwischen? Seid ihr dann länger stehen geblieben auf einem Platz? Wenn ja, wie lange etwa?

    Danke für eure Hilfe!
    Alles Liebe!

    • Steffi Rickenbacher 29. April 2018 um 20:20 Uhr - Antworten

      Hallo Marlene
      Schön bringen wir euch mit unsere Erfahrungen zumindest zurück an den Punkt, wo ihr euch Albanien als Reiseland doch wieder vorstellen könnt. Uns hat es nach ein paar Tagen sehr gut gefallen, auch wenn es wirklich eine komplett andere Welt ist.
      Generell sei gesagt, die Menschen in Albanien leben unter sehr einfachen Bedingungen. Die Sicherheit ist unserer Erfahrung nach als Tourist, der am Tag unterwegs ist und touristisch interessante Plätze besucht überhaupt gar kein Problem. Die Albaner sind ein freundliches Volk, das stolz auf ihr Land ist und sich sehr freuen, wenn Touristen kommen. Das Fahren im Land ist anspruchsvoll und definitiv ein gewisses Sicherheitsrisiko, dass mit Fahrten nur bei Tageslicht sowie kurzen Etappen etwas vermindert werden kann. Medizinische Versorgung im Notfall… keine Ahnung. Da wir nur für uns selbst verantwortlich sind, war das für uns keine so grosse Frage und ich weiss darauf keine Antwort.
      Als wir vor einem Jahr durch Albanien fuhren, hatten wir noch kein Solar und ebenfalls einen Kühlschrank mit Strom. Obwohl die Versorgerbatterien uns ein paar Tage autark hätten stehen lassen können, zapften wir bei allen Plätzen Strom an. Einzig beim Camper Stop bin ich wegen dem Strom nicht mehr ganz sicher, da waren wir aber auch bevor der eigentlich die Saison eröffnet hatte. Und ja, das waren alle unsere besuchten Plätze. Die Entfernung ist unterschiedlich, die Distanzen zwischen den Plätzen sind problemlos an einem Tag möglich, meist sogar in nur 2-3 Stunden. Manchmal waren wir nur eine Nacht, z.B. in Ksamil dann eine ganze Woche. Wir waren im März und das war eher etwas früh, da einige andere Plätze an der Route noch geschlossen hatten.

      Falls ihr nach Albanien wollt, aber vielleicht doch nicht die volle Ladung möchtet, könnt ihr z.B. auch von Griechenland aus ein paar Tage im Süden von Albanien verbringen. Dort liegt Gjirokaster, die Blue-Eye-Quelle, Sarande und Butrint – alles tolle Ziele, wo auch in Gjirokaster selbst sowie in Ksamil für die übrigen Destinationen gute Campingplätze vorhanden sind.

      Wenn ihr noch mehr spezifische Fragen habt, dürft ihr uns auch gerne eine E-Mail senden.

      Herzliche Grüsse
      Steffi

  8. Florian Kuka 6. Juni 2018 um 15:53 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi & Lui,

    Vielen herzlichen Dank dass ihr beide mein Land Albanien bereist habt.
    Klar braucht das etwas mehr Mut 🙂 am Anfang. Aber danach wenn man hier vor Ort ist, troz allem was hier nicht gut läuft, alles anders ist als das was man öfter gehört hat.
    Die Auswärtigenämter sind leider sehr reserviert in ihren Ausagen.
    Ich bin ein Hotel und Stellplatzbesitzer in Titrana, anders gesagt der einziger in Tirana der eine Stellplatz zu verfügung stellt.
    Ist nicht gross bis zu 8 Wohnmobile. Jedes mal wenn ich mit meine Gäste über deren Imprssionen spreche ist sehr sehr positiv.
    Und seit 2 Jahren habe ich wiederholte Besucher.
    Danke noch mal dass ihr beiden Albaniens wahre Gesicht zeigen!

    Liebe Grüße aus Hotel Baron in Tirana

    • Steffi Rickenbacher 7. Juni 2018 um 22:14 Uhr - Antworten

      Hallo Florian
      Vielen Dank für deinen Kommentar und schön, finden unsere Leser nun auch mit dir eine Möglichkeit, in Tirana einen Stellplatz anzufahren. Uns hat Albanien ja wirklich richtig gut gefallen und wenn wir wiederkommen, werden wir bestimmt auch Tirana besuchen – wo wir übernachten können, wissen wir jetzt ja.
      Herzliche Grüsse nach Albanien
      Steffi

  9. Sebastian 6. Juni 2018 um 22:09 Uhr - Antworten

    Moin Ihr Zwei,
    Tolle Infos – gut zu lesen. Vielen Dank 🙂
    Wir werden auch nach Albanien fahren und dann mit dem Bulli von Ort zu Ort. In genau 4Wochen geht es los, wie freuen uns schon sehr.
    Aber eine Frage konnten wir für uns noch nicht klären… mobile Daten…
    Das man mit einem Deutschen Betrag besser nicht anfängt, ist nach einem Blick in die Preisliste des Anbieters klar.
    WorldSim & Co sind immer noch recht teuer.
    Habt ihr vielleicht Erfahrung und Tipps wie es mit dem Kauf einheimischer PrePaid Karten funktioniert?
    Vielen Dank – Sebastian

    • Steffi Rickenbacher 7. Juni 2018 um 22:13 Uhr - Antworten

      Hallo Sebastian
      Danke für deine Rückmeldung und es freut uns zu hören, dass auch ihr nach Albanien fahren werdet. Mit dem Internet haben wir es dazumal sehr pragmatisch gelöst: Jeder Stell- oder Campingplatz hatte gutes Wifi und die meisten Restaurants ebenfalls. So sind wir gut durchgekommen ganz ohne Albanische SIM-Karte.
      Herzliche Grüsse
      Steffi

  10. Hans-Günter 7. Juli 2018 um 17:46 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi & Lui,

    Euren Bericht über Albanien finde ich großartig!

    Als wir vor zwei Jahren unsere Reise in dieses hochinteressante Land vorbereiteten, fanden sich größtenteils Katastrophenposts im Netz. Trotzdem haben wir uns damals aufgemacht, wenngleich uns die meisten Freunde und Bekannten für verrückt hielten – aber das sind meine Frau und ich gewohnt. Auch wir haben in Albanien nur positive Erfahrungen gemacht und haben in zahlreichen Unterhaltungen viel über das Leben dort erfahren dürfen.

    Unser Reisekonzept ist ein wenig anders als das Eure. Die Reiseroute legen wir im Vorfeld fest und buchen die Hotels für die Übernachtungen. Mit unserem mittlerweile 21 Jahre alten Ford Scorpio, der auf den Namen „Herr Scorpio“ hört, fahren wir von Deutschland (nahe Frankfurt a. Main) möglichst in die Zielregion. In Albanien war das Tirana, von wo aus wir verschiedene Touren mit dem Auto oder dem Überlandbus unternahmen. Da wir sehr gerne gerade die größeren Städte mit ihren Menschen, den Einkaufsmöglichkeiten und der regionalen Gastronomie auf uns wirken lassen, fühlen wir uns hinsichtlich der Parkmöglichkeiten mit dem PKW einfach flexibler als mit einem WoMo (und ich hasse Campingplätze seit einem Traumaaufenthalt als Schüler vor nunmehr über 40 Jahren, aber das Trauma hält an…). Aber auch für uns ist der Weg das Ziel und man kann ja unterschiedliche Konzepte wählen, um dieses Ziel zu erreichen.

    Auf jeden Fall können auch wir Albanien als ein besonderes Reiseziel ohne Einschränkung empfehlen, wobei wir auch den Straßenverkehr nicht als schlimm empfanden.

    P.S. In diesem Jahr haben wir Moldawien, wie oben beschrieben, mit „Herrn Scorpio“ bereist!

  11. Angelika 21. Juli 2018 um 19:59 Uhr - Antworten

    Hallo Steffi und Lui,

    vielen Dank für euren ausführlichen Bericht und eure tollen Erfahrungen. Wir planen nächste Woche mit dem Auto von Thessaloniki durch Albanien nach Dubrovnik zu fahren. Wir haben 4 Tage für die Fahrt (ca. 800 km) zur Verfügung. Haltet ihr das für zu sportlich?
    Wir sind nächste Woche auf der Rückfahrt nach Hamburg. Es ist somit nur eine Fahrt und nicht der Urlaub an sich.

    Ich danke euch für eine Antwort und liebe Grüße Angelika

    • Steffi Rickenbacher 26. Juli 2018 um 15:12 Uhr - Antworten

      Hallo Angelika
      Schön plant ihr durch Albanien zu fahren, auch wenn es erstmal nur ein kurzer Abstecher sein soll. In Albanien und Montenegro gibt es halt nicht wirklich Autobahnen – oder zumindest nicht solche, wo du bedenkenlos 120 km/h fahren kannst. Machbar ist die Strecke in der Zeit auf jeden Fall, vielleicht auch im Kopf sehr anstrengend und gut möglich, dass ihr mit diesem Kurzeinblick erstmal etwas zu geschockt seid, um das Land Albanien als die Perle zu sehen, die sie ist 🙂 Aber macht es, bekommt einen ersten Eindruck und vielleicht schenkt ihr dem Land ja bald mal etwas mehr Zeit.
      Herzliche Grüsse und gute Fahrt

  12. Marcel 27. September 2018 um 18:24 Uhr - Antworten

    Hi,
    Wir überlegen uns nächstes Jahr im Frühsommer mit unserem T5 Albanien zu bereisen. Denkt ihr, dass 2 Wochen erstmal ausreichen um mit dem Bus das Land zu erkunden?
    Übrigens toller Bericht!
    Grüße Marcel

    • Steffi Rickenbacher 8. Oktober 2018 um 8:37 Uhr - Antworten

      Hallo Marcel
      Vielen Dank für deine Nachricht. 2 Wochen sind erstmal ein super Anfang. Plant am Anfang genug Zeit ein, um euch etwas akklimatisieren zu können und generell eher kürzere Fahretappen, denn ihr werdet in Albanien nicht schnell vorwärts kommen. Wir wünschen noch eine schöne Planungsphase und wenn dabei bereits Fragen auftauchen gerne auch per E-Mail melden – oder an unsere Vorträge über Albanien am Suisse Caravan Salon 2018 in Bern bzw. der CMT 2019 in Stuttgart kommen 🙂
      Herzliche Grüsse
      Steffi

  13. thomas 11. Oktober 2018 um 12:13 Uhr - Antworten

    Hey ihr beiden,

    danke für die wirklich tollen Beiträge. Wir( bzw. ich, meine Fau ist noch nicht begeistert) möchten gerne nächstes Jahr nach Albanien Reisen. Fahren von der Ostsee los und haben 3 Wochen Zeit. Euer Bericht über die Strassen und den Verkehr in Albanien macht mich allerdings etwas unsicher. Wir würden Albanien mit dem Wohnwagen( Länge über alles 12m) bereisen. Ist das problemlos möglich? Habt weiterhin eine schöne Zeit

    Liebe Grüße Thomas

    • Steffi Rickenbacher 12. Oktober 2018 um 8:34 Uhr - Antworten

      Hallo Thomas
      Es gibt definitiv viele Länder, die bessere Strassen haben, als Albanien. Aber es ist schon machbar. Mit dem Gespann wirst du ja sowieso auf den Hauptverbindungsachsen bleiben und wenn du Ausflüge machst, wird der WoWa ja wahrscheinlich auf einem Campingplatz stehen. So gesehen wirst du sogar weniger Probleme haben, als andere mit grösseren Wohnmobilen. Ich bin im Kopf mal schnell die Campingplätze durchgegangen: Shkoder hat zwar eine enge Einfahrt ist aber danach weitläufig, Pa Emer bei Durres hatte halt ne ordentliche Holperpiste als Anfahrt, danach sollte es passen. Der Stellplatz vor dem Llogara-Pass geht, Ksamil hatte schon bei unserem Besuch eine „Überlaufwiese“ für grössere Gespanne und anscheinend wurde die noch vergrössert und in Gjirokaster sollte es vom Platz her eigentlich auch gehen. Aber z.B. zur BlueEye-Quelle würde ich nicht mit Gespann fahren, Butrint hingegen klappt, da fahren auch Busse hin.
      Ich denke also, es sollte machbar sein. Und mit den Strassen und allem was da drauf rumrennt, muss sowieso jeder fertig werden, egal ob Gespann oder Wohnmobil.
      Herzliche Grüsse
      Steffi

  14. Schermanski 8. Dezember 2018 um 10:23 Uhr - Antworten

    Hallo also ich bezeichne mich schon als Albanienkenner wie auch Liebhaber,bin mit einer Albanerin verheiratet und kenne das Land
    von Norden bis Süden,zu den Straßenverhältnissen ist zu sagen das sie von denen hier zulande aktuell gar nicht so abweichen
    die Löcher und die vielen Zweibeiner die sich schlimmer verhalten als die Tiere in Albanien dazu die hiesige Verkehrspolitik
    (Bremen)sind nicht empfehlenswert.Ich bin hier mit albanischem Besuch von Bremen nach Berlin gefahren (8Stunden)die waren richtig geschockt.
    In Albanien gibt es natürlich auch Brennpunkte wie Müll und Korruption aber ich finde es wird was getan,und man darf nicht als typisch deutscher Torri dahin fahren es gibt keine Bildzeitung und auch kein Schnitzel.aber das Bier ist hervorragend und die Küche echt super.
    .Die Tomate schmeckt nach Tomate und die Gurke Hm hab garnicht gewusst das Gurken so schmecken können..
    Auch die Landschaft ist grandios im Norden (tropia)wie in den Alpen und im Süden (xamil) gibt es einen Strand der heißt Bora Bora
    und kann mit dem Südseependant (ich war schon da)dürchaus mithalten.

  15. Peter Goppelt 25. Februar 2019 um 19:33 Uhr - Antworten

    Hallo Ihr Beiden,
    bin wieder mal auf Euerer Seite und habe nun schon zum wiederholten Male tolle Infos über unser nächstes Reiseziel Albanien erfahren. Euere Berichte mit detailierten Angaben zu Camping-und Stellplätzen sind Gold wert! Pa Emer und SP am Hotel Baron, Tirana sind soeben in meinen Plan eingebaut worden.
    Wir wollen in Nordgriechenland das orthodoxe Osterfest miterleben und über Monodentri (Vicosschlucht) nach Albanien einreisen. Bin total gespannt und freue mich riesig auf dieses hochinteressante Land.
    Danke für Euer fantastisches Engagement und die spürbare Begeisterung für „unsere“ große Leidenschaft: Reisen!
    Euch alles Gute, viele schöne Erlebnisse und ganz liebe Grüße
    Peter

  16. Thomas Krüger 8. April 2019 um 14:50 Uhr - Antworten

    Hallo, vielen Dank für euren tollen Reisebericht.Wir fahren im Sommer 2019 nach Albanien. Wir freuen uns sehr. Allerdings machen wir uns ein wenig Sorgen weil unser Hund uns begleitet. Habt ihr evtl. Infos zu diesem Thema oder Erfahrungen mit anderen Touris gemacht? Die Einreisebestimmungen sind uns soweit geläufig.Kann man überall hin oder sind Hunde eher nicht erwünscht? Vielen Dank im voraus.
    Mfg. Thomas

    • Steffi Rickenbacher 9. April 2019 um 9:59 Uhr - Antworten

      Hallo Thomas
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Eigene Erfahrungen haben wir leider keine, aber wir wissen von anderen Reisenden, die mit Hund nach Albanien sind, wobei die einen wegen einer Verletzung des Hundes zurück nach Griechenland zum Tierarzt sind. Warum diese Entscheidung gefällt wurde, wissen wir allerdings nicht.
      Zu beachten ist vielleicht, dass in Albanien sehr viele Strassenhunde sowie streunende Katzen leben. Der Hund als Familienmitglied wird selten gesehen, eher als Wachhund oder einfach Streuner. Wie das in Restaurants etc aussieht, wissen wir nicht, auf den Campingplätzen kann ich mir aufgrund der Gastfreundlichkeit nicht vorstellen, dass es da Probleme geben sollte.
      Viel Spass auf eurer geplanten Reise
      Steffi

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