Warum wir einen Blog starten

Comewithus2 – unseren eigenen Blog starten

Blog starten - Arbeiten im Starbucks

Arbeiten von unterwegs – Digitales Nomadenleben

Es gibt viele Gründe – gute wie schlechte – warum ein eigener Blog gestartet wird. Wer träumt während seinem Urlaub schon nicht davon, einfach da zu bleiben oder vielleicht sogar als digitaler Nomade zu leben. So ein bis zwei Stunden am Tag von seinem Leben zu schreiben und dann den Laptop zuzuklappen und mit dem Surfbrett unter dem Arm in die Wellen zu springen? Ganz so naiv waren wir nicht, aber davon träumen, Reisen und Arbeiten zu verbinden, tun wir schon lange.

Traum > Wunsch > Ziel > Startschuss für unseren Blog

Am Anfang eines langen Weges stand bei uns – wie bei so vielen Projekten – ein Traum! Gehen wir etwas weiter zurück, so war es der Traum einer Weltreise. Schon dazumal hatten wir unseren eigenen Blog gestartet und berichteten vorwiegend unserer Familie, Freunden und Interessierten von unserer Reise um die Welt. Dieser erste Blog besteht übrigens noch immer, ihr findet ihn unter www.luiandsteffi-tour.com. Bereits während der Weltreise träumten wir davon, von unterwegs arbeiten zu können. Wir waren aber ehrlich gesagt zu sehr mit Staunen über all die wunderbaren Plätze unseres Planeten zu beschäftigt.

Der konkrete Wunsch einen Reiseblog zu starten, der nicht nur Bekannten zeigt, wo wir sind, sondern einem grossen Publikum mit Ideen, Tipps und Ratschlägen zur Seite steht, entstand erst im Laufe der kommenden Jahre. In den nun schon vier Jahren seit dem Start unserer Weltreise waren wir in Europa viel unterwegs. Bis auf eine Ausnahme reisten wir immer mit dem Auto. Natürlich hat auch unser Kollegenkreis davon Kenntnis genommen und wir werden gerne nach Tipps für spezielle Feriendomizile gefragt. So entstand der Wunsch, unsere Reisen online zu portratieren – also einen Reiseblog zu starten mit Routen und Ausflugszielen unserer Reisen.

Steffi & Lui vor einer Weltkugel mit Finger auf Südspanien

Da sind wir gerade: in Málaga, Südspanien

So wuchs der Wunsch in uns und schlussendlich mussten wir einsehen, dass es nebst unseren zwei sehr zeitinsensiven Jobs einfach nicht möglich ist, einen hochwertigen Blog als Hobby aufzuziehen. Der Entschluss, dass vorerst mal ich (Steffi) meinen Job kündige und in Málaga unseren Blog starte, lag schnell nahe.

comewithus2 – unser Blog erhält einen Namen

umkreistes Logo von comewithus2 mit Berg und KameraDer Name „comewithus2“ besteht schon länger und auch die Domain hatten wir uns schon vor dem definitiven Start unseres Blogs gesichert. Zwar hat sich der Fokus, über was wir berichten wollen, seit dazumal geändert, der Name lässt aber viel Interpretationsspielraum, so dass er noch immer super zu uns passt.

Auf diese Kombination gestossen sind wir ganz klassisch beim gemeinsamen Brainstorming. Comewithus war – wie anzunehmen – schon belegt… aber hey! Wir sind ja zu zweit! So kam die Zahl hinten dran und wir waren glücklich, dass schon in unserem Namen klar ist, uns gibt es nur im Doppelpack.

Einen Blog starten heisst nicht nur Beiträge schreiben

Registriert haben wir uns erstmal bei wordpress.com. Da kann mehr oder weniger einfach drauflos geschrieben werden, ohne sich um Webdesign etc. zu kümmern. Je intensiver wir uns mit unserem Blog auseinander gesetzt haben, desto klarer wurde, wordpress.com ist einfach zu unflexibel! So zogen wir zu wordpress.org um und stellten uns tapfer ohne jegliche Programmier- oder Webdesignkenntnisse den Herausforderungen, einen selbstgehosteten Blog zu starten. WordPress.org gibt ja aber auch viel Unterstützung und es gibt unzählige Foren, Facebook-Gruppen oder Communitys, die helfen.

Von A wie Anfang bis W wie Webdesign

Nur dank der fast unbegrenzten Zeit hier in Málaga, konnte ich mich in unbekannte Gebiete einlesen. Darunter sind Themen wie z.B. HTML, CSS und Traffic bzw. Content. Mit SEO bin ich bereits in meinem vorherigen Beruf als Eventmanagerin in Kontakt gekommen, da das Texten auf der betriebseigenen Website mit zu meinen Aufgaben gehörte. Aber schnell musste ich einsehen, dass dieses Basiswissen beinah unendlich erweitert werden kann.

Mein Vorteil war: ich startete gerade erst mit unserem Blog! Ich musste also keine bestehenden Inhalte berücksichtigen, sondern konnte bei Null anfangen und gleich das gesammelte Wissen einfliessen lassen.

Learning-by-doing war und ist mein Motto, denn es gibt vermutlich noch unmengen von Potential, welches wir hier nicht ausgeschöpft haben. Mit der Zeit werden wir lernen, wie wir unseren Blog noch besser optimieren können. Und falls es dich jetzt mit Vorschlägen unter den Fingern juckt, schreib uns einfach. Wir sind blutige Anfänger, aber es gefällt uns, diesen Bereich selbst zu verwalten und nicht an einen Profi auszusourcen. Tipps nehmen wir aber sehr gerne auf.

Wie viel Zeit wir vom Start bis zur Live-Schaltung brauchten

Vorab sollte klar gestellt werden, die Live-Schaltung unseres Blogs heisst nicht, dass wir „fertig“ sind! Es wird ein stetiger Prozess sein, unsere Website zu optimieren. Auch haben wir als Anfänger natürlich viel länger gebraucht, als dies Profis tun. Preislich gesehen, hätte sich eine Auslagerung sicherlich gelohnt. Ich hätte einen Monat länger in der Schweiz arbeiten können und parallel wäre unser Blog erstellt worden. Aber hey, wo bleibt denn da der ganze Spass? Und wie soll ich das „Baby“ danach vernünftig weiterentwickeln, wenn es mir an den Grundlagen fehlt?

Du verstehst sicher schon, warum wir uns die Arbeit gemacht haben, unseren Blog selber zu erstellen.

Laptop, Orangensaft, Rührei und Blick aufs Meer

Arbeiten im Strandcafe in Málaga

Unser Tagebuch in Kurzfassung:

Woche 1 im Tagebuch: eigenen Blog starten

Als absoluter Anfänger habe ich mich während der ersten Woche in die Thematik Website erstellen eingelesen und dabei auch viele andere Blogs besucht. Dabei geholfen haben mir gratis Webinars – das sind Video-Serien, die wie ein Seminar ein spezifisches Thema behandeln – aber auch verschiedene Beiträge anderer Blogger. Kostenpflichtige Kurse waren für mich keine Option, da ich noch so wenig davon verstand, dass ich nicht entscheiden konnte, ob diese nun gut sind oder nicht. Zudem wollte ich viele verschieden Meinungen hören und nicht „einen Prediger“ haben, was dann wohl auch schnell ziemlich teuer geworden wäre.

Ich will an dieser Stelle aber nicht ausschliessen, dass ich mit fortlaufender Weiterbildung durchaus auchmal für Wissen bezahlen werde. Bloss bis jetzt wollte ich es nicht.

Woche 2 + 3 im Tagebuch: eigenen Blog starten

Zu Beginn der zweiten Woche notierte ich mir, wie ich mir unsere Seite vorstelle. Welche Funktionen und Darstellungen ich haben möchte und welche ganz sicher nicht. Ich erstellte ein ungefähres Sitemap, definierte Farben und nicht zu letzt fand unsere „Nische“ – Roadtrips in Europa – zu uns. Nun konnte ich unseren Blog starten, was den Rest der zweiten Woche sowie auch die dritte Woche verschlang. Ich musste mich für ein Theme auf WordPress.org entscheiden, Darstellung und erste Inhalte als Platzhalter einfügen. Für die gewünschten Funktionen Lösungen finden wie z.B. Plug-Ins oder Code-Schnipsel.

Woche 4 im Tagebuch: eigenen Blog starten

Von da an ging es mit dem „Feintuning“ los. Der Blog bestand soweit, aber ich wollte halt ein paar Dinge meinen Wünschen anpassen. Immer öfters sah ich die CSS-Datei vor mir, da ich mehr wollte, als das Theme mir geben wollte. Es gab durchaus Momenta, wo ich komplett angestanden bin. Dann schrieb ich entweder dem Theme-Support, den ich dank ProTheme habe, oder machte mich in Facebook-Gruppen schlau.

Zudem ist es ziemlich leicht ein passendes HTML- oder CSS-Schnipsel im Netz zu finden, wenn man weiss, was genau man sucht. Es gibt aber auch ein paar wenige Dinge, die ich bis heute nicht selber anpassen kann. Diese sammle ich in meinem Notizbuch und werde mir wohl in absehbarer Zukunft Hilfe eines Profis holen.

Woche 5 im Tagebuch: eigenen Blog starten

Nach rund 4 Wochen war unser Blog soweit bereit, doch Live gehen, konnten wir noch immer nicht. Ein leerer Blog ohne Beiträge bzw. nur Platzhalter-Beiträgen macht ja wohl keinem Leser Freude.

Beitragsideen hatten wir viele und dank dem angeeigneten Wissen und ein paar unterstützenden Tools konnten bereits die ersten Beiträge unter diesen Gesichtspunkten erstellt werden.

Aber Schreiben, Formatieren, Bilder komprimieren und hochladen etc. braucht Zeit. Es verging also nochmals eine Woche, bevor genügend Beiträge online waren.

Schreiben Tastatur

Einen Blog-Beitrag schreiben braucht Zeit und Ideen.

Vom Blog starten bis zur Live-Schaltung vergingen in unserem Fall somit 5 1/2 Wochen. Schneller geht bekanntlich immer, gerade wer das Knowhow schon hat. Wir sind aber mit dieser Dauer zufrieden und einmal mehr froh, haben wir den Schritt zur Jobkündigung von Steffi gemacht. Denn wann hätten wir die rund 100 Arbeitsstunden für den Start unserer Website plus die Zeit, um die Beiträge zu erstellen nebst den 100% Jobs finden sollen?

Willst auch du einen Blog starten?

Wenn auch du einen Blog starten möchtest, empfehlen wir dir erstmal zu überlegen, was dein Blog für dich sein soll. Ob du für dich und deinen Bekanntenkreis bloggen willst oder ob die Reichweite grösser sein soll. Wie du in unserem Beitrag gelesen hast, brauchst du kein Profi zu sein, sondern kannst es dir auch selber beibringen. Der Spass am Schreiben und Berichten sollte der erste Grund sein, warum du bloggst, alles andere kommt danach.

Bist du bereit ins Abenteuer eines Blogs einzutauchen, dann starte einfach damit. Surf dich durchs Netz und informert dich. Wir wollen an dieser Stelle keine „10 Schritte bis zu deinem Blog“-Liste erstellen. Wie sollten wir dies zu diesem Zeitpunkt auch tun… erst schreiben „wir sind Anfänger“ und dann mit gelesenen Expertentipps um uns werfen? Nöö, vielleicht berichten wir in ein paar Monaten über die weiteren Verläufe unseres Blog Starts. Jetzt ist es aber noch viel zu früh dafür.

Hat dir der Beitrag gefallen? Hast du dir auch schon überlegt einen Blog zu starten oder bloggst du vielleicht auch? Schreib es uns in den Kommentaren! Gerne auch mit deinem Blog verlinkt! Und inspierier doch auch deine Freunde und teil den Artikel mit ihnen.

Dein comewithus2-Team


 

Von | 2018-01-31T20:31:00+00:00 22, 6, 2016|über uns|2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Armin und Heidy 30. Dezember 2016 um 23:00 Uhr - Antworten

    Hoi Steffi
    Wir finden – das sind Heidy und Armin – deinen Bericht zu WordPress frisch von der Leber geschrieben, spannend aber für meine Begriffe etwas zu wenig mit Fakten hinterlegt.
    Wir schreiben seit 14 Jahren auf WordPress selber unseren Reiseblog mit inzwischen 1,75 Millionen Besuchern. Inzwischen natürlich verschlüsselt, denn ohne eine gewisse Sicherheit wäre unser Blog schon längstens wieder verschwunden, sprich „vermüllt“. Dies gilt natürlich auch für Kommentare. Hier solltet ihr noch etwas zulegen. Es wäre doch schade, wenn ihr – wie wir meinen – erst nach der Phase eines Verlustes – zu diesem Ergebnis kommt.

    • comewithus2.com 2. Januar 2017 um 15:25 Uhr - Antworten

      Liebe Heidy und lieber Armin
      Vielen Dank für euer Feedback. Es stimmt, dieser Beitrag hat keine 10-Schritte-Anleitung um einen Blog selber zu erstellen. Wir fühlen uns als Neulinge – bei der Erstellung des Beitrages gerade mal 1 Monat online – aber auch nicht dazu berufen, Tipps und Fakten zu liefern, wo wir doch selber noch keine Ahnung davon haben. Sowas überlassen wir gerne den erfahrenen Bloggern wie euch 🙂
      Nach so einem Jahr schreiben wir dann gerne mal über unsere Erfahrungen mit mehr Fakten.
      Herzliche Grüsse
      euer comewithus2-Team

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