Oberthurgau: Cidre Land, Wasserschloss und Bio-Bad

Mit Genuss durch den Thurgau – Tag 6: Oberthurgau

Sieben Tage lang erkunden wir unseren Heimatkanton in der Serie „Mit Genuss durch den Thurgau“. Dabei besuchen wir Produzenten von Thurgauer Spezialitäten, wandern, radeln oder paddeln durch den Kanton und lassen uns mit Essen und bequemen Betten verwöhnen.

*Dieser Beitrag enthält Werbung: Vielen Dank an Thurgau Bodensee Tourismus für die Einladung.

Genussvoll durch den Thurgau – ein weiterer toller Tag in unserer Heimat!

In der Sechsten Folge radeln wir durch den Oberthurgau. Ab Romanshorn fahren wir auf der „Bluescht-Veloroute“ an der Öpfelfarm vorbei, wo wir einen Blick in den Hofladen werfen, und weiter bis zum Wasserschloss Hagenwil, wo wir auch gleich mittagessen werden. Am Nachmittag steht eine weitere Tour mit den E-Bikes an. Unterwegs kommen wir bei der Mosterei Möhl vorbei, schauen uns die Produktion an und probieren die neuen Cidre. In Rorschach checken wir zum Tagesschluss im Bio-Hotel Schloss Wartegg ein, wo wir vor dem Bio-Abendessen noch eine feuchte Überraschung erhalten.

Unser Video zum sechsten Tag findest du am Ende des Beitrages.

Bluescht-Velotour auch mit Mietvelo ab Romanshorn möglich

Nicht jeder hat das Glück, sein eigenes Fahrrad – oder sogar E-Bike wie wir von Tour de Suisse – dabei zu haben und trotzdem kann jeder diese Tour mit dem Velo machen. Gleich hinter dem Bahnhof ist die Vermietstation Rentabike. Am SBB-Schalter gebucht, kannst du also nur ein paar Meter weiter auch schon dein gemietetes Velo entgegen nehmen und losradeln.

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Wo es hingehen soll? Wie wär es mit der Bluescht-Tour? Die ist übrigens nicht nur während der Apfelbaum-Blüte wunderschön, sondern das ganze Jahr über.

Apfelringli aus dem Thurgau von der Öpfelfarm

Auch wenn nicht ganz direkt an der Route, so sind wir doch den Schildern zur Öpfelfarm gefolgt, so ein Zvieri aus der Region wäre für den Nachmittag schon was. Kurzerhand sind wir im Hofladen der Öpfelfarm einkaufen gegangen – haben natürlich die berühmten Öpfelfarm-Öpfelringli mitgenommen und nicht schlecht gestaunt, was es sonst noch alles feines in den Regalen gibt.

Mit oder ohne Schale: Thurgauer Apfelringe von der Öpfelfarm

Konfitüren, Apfelringli mit bzw. ohne Schale oder sogar mit Schoggi-Überzug, verschiedene Essig und Öle, mit Tröpfel oder Gottlieber Hüppen weitere Thurgauer Spezialitäten und das ganze natürlich auch als schön hergerichtete Geschenke. Ob Mitarbeitergeschenke, Firmengeschenke oder für deine Liebsten – Thurgauer Spezialitäten mit den echten Thurgauer Öpfelringli sind doch immer gut. Und wer nicht im Hofladen vorbeigehen will, dem sei gesagt, dass dieser Hofladen so modern ist, dass man sein Körbli auch virtuell füllen und sich die Produkte bequem vor die Haustüre liefern lassen kann.

Wir packen unseren Einkauf und eine hofeigene Zeitung – das Öpfelblatt – ein, bereuen noch immer etwas, nicht an einem Samstag, wenn es hofgemachten Butterzopf gibt, hiergewesen zu sein und radeln weiter.

Auf dem Weg zurück auf die Veloroute sind wir sogar noch an der nun erweiterten Trocknungsanlage der Öpfelfarm vorbeigekommen. Längst hat sich herumgesprochen, dass Früchte hier besonders schonend getrocknet werden und auch grosse Firmen haben ihre Aufträge der Öpfelfarm vergeben. So musste mehr Platz her und der wurde ein paar Strassen weiter unten auch gefunden.

Nun geht es aber zurück auf die Velo-Route. Schliesslich wollen wir pünktlich auf das Mittagessen am nächsten Stopp ankommen.

Wasserschloss Hagenwil: Schlossführung

In Hagenwil gleich neben Amriswil steht das imposante Wasserschloss Hagenwil. Umgeben von einem Wassergraben, in dem sogar der ein oder andere Koi Karpfen mit seinen nicht so glamurösen Artgenossen lebt. Bereits von aussen ist das Wasserschloss eine wahre Pracht. Wir parken die E-Bikes und schreiten über die Holzbrücke hinein. Zusammen mit dem Schlossherrn – wobei Andi Angehrn ja die Bezeichnung Gastgeber bevorzugt – besichtigen wir das Schloss samt seinen Säälen, dem Innenhof und dem wunderschönen Grossmutter-Stübli. Es gibt viel zu sehen und die meisten Räume können für Anlässe und Events gemietet werden – so übrigens auch das allerliebste und romantische Grossmutter-Stübli.

Und jetzt habe ich schon so von diesem Stübli geschwärmt, dir aber noch immer kein Bild gezeigt… Das Zimmer ist schlicht perfekt für einen romantischen Abend der Extraklasse. Die perfekte Location für einen Hochzeitsantrag, die Verlobung, zur goldenen Hochzeit oder vielem mehr. Nur zu zweit wird in diesem wunderschönen Ambiente gegessen.

Nun sind wir hungrig geworden und freuen uns schon darauf, einen Blick in die Menü-Karte zu werfen.

Mittagessen im Wasserschloss Wartegg

Eine Auswahl an regionalen und saisonalen Speisen erwartet uns in der Karte, dazu gibt es täglich ein anderes Businesslunch-Menü. Auf der Weinkarte fällt auf, dass sogar ein schlosseigener Wein aufgeführt ist. Den wollen wir natürlich probieren. Unsere Menüwahl:

Das Essen war sehr lecker und gerade die Spargel-Frühlingsrollen-Variation von Lui’s Vorspeise ist eine sehr gelungene Art, ausländische Einflüsse auf regionale und saisonale Zutaten zu übertragen.

Nach dem feinen Zmittag steigen wir erneut auf unsere E-Bikes und fahren durch den schönen Oberthurgau.

Zu Besuch im Cidre Land: Produktionsführung und Degustation bei Möhl

In Arbon radeln wir an der Mosterei Möhl AG vorbei und dürfen zusammen mit Marketing- und Verkaufsleiter Christoph Möhl das Familienunternehmen besichtigen. Viel ist im Frühling hier nicht los. Die Produktionsstrassen sind zur Apfelernte im Herbst geöffnet und dann ist auch die beste Zeit im Jahr für eine Betriebsführung, die übrigens auch Firmen, Vereine oder sonstige Gruppen buchen können. Trotzdem ist es sehr spannend und vor allem beeindruckend, wie gross die Fässer und Tanks sind.

Zum Schluss dürfen wir noch den neuen Cider Clan kennenlernen. Die neuste Kreation aus dem Hause Möhl.

Der Kellermeister Sepp steht für den Grape Apple Cider, mit etwas Süssmost darin schön trüb, ein Hauch Grapefruit sorgt zudem für fruchtige Frische und leichte Süsse – der perfekte Begleiter für einen warmen Sommerabend. Küsi ziert mit seinem Schloss und den Holsteiner Rindern den Straight Apple Cider, der mit seiner leicht bitteren und sauren Note genau so schmeckt, wie wir es von einem Cider erwarten. Und auf der gelben Juicy Apple Cider Flasche lacht uns Wisi samt seiner Frau entgegen und lässt uns den lieblich süssen und süffigen Inhalt geniessen. Die drei Cider ergänzen das bestehende Apfelwein-Sortiment perfekt.

Rückweg dem See entlang – von Arbon nach Romanshorn

Von der Mosterei Möhl AG ist es – besonders mit den E-Bikes – nur noch ein Katzensprung an den Bodensee. Dort fahren wir hin, geniessen ein Picknick am See mit den Apfelringen und feiner Apfelschokolade der Öpfelfarm sowie einem Shorley von Möhl. Zurück nach Romanshorn radeln wir grösstenteils direkt dem See entlang. Die Bikes sind schnell verladen und wir bei unserem letzten Stopp für heute angelangt, dem Hotel Schloss Wartegg in Rorschacherberg.

Bio Schlosshotel Wartegg – Zimmerbezug und Schlossführung

Zum Tagesschluss beziehen wir unser Zimmer im Bio Schlosshotel Wartegg am Rorschacherberg. Ein Bettkopfteil gezimmert mit Holz aus dem eigenen Park und eine grandiose Aussicht auf den See. Auch innerhalb des Gebäudes gibt es viele schöne Ecken und Verweilmöglichkeiten. Ein Lesezimmer mit Bibliothek und Gartenterrasse, ein Spielzimmer für die jüngsten Gäste und, was wir gleich noch ausprobieren dürfen, ein historisches Bad mit Sauna einfach so hinter einer Zimmertüre.

Bewundernswert ist, dass in diesem Hotel jeder auf seine Kosten kommt. Schöne und gut ausgestattete Seminarräume bieten den Business-Kunden Platz, die sich am Mittagstisch des schlosseigenen Bio-Restaurants neben der Familie verköstigen, die z.B. im Familienzimmer ein paar Tage Erholung geniessen und die Kinder zuvor noch im Spielzimmer getobt haben und noch ein Tisch weiter sitzt das verliebte Paar, dass sich am Nachmittag eine private Stunde im historischen Bad gebucht hat.

Im Übrigen sind nicht nur die verwendeten Lebensmittel im Hotel und Restaurant biologisch angebaut, sondern das Bio-Label geht viel weiter. Kosmetikprodukte, Handtücher, Reinigungsmittel – hier wird nicht nur beim Ersichtlichen aufs Etikett geschaut, hier wird eine Überzeugung gelebt, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Bio-Abendessen – frischer geht der Fisch nicht mehr

Nach der körperlichen Wellness-Tour gibt es nun die kulinarischen Genüsse, selbstverständlich in Bio-Qualität. Hier unser Abendessen – einzig bei der Vorspeise sind wir unterschiedlichen Gelüsten nachgegangen.

Tagesschluss mit Blick auf den Bodensee

Und bereits schon ist der sechste und somit vorletzte Tag unserer Genusstour durch den Thurgau zu Ende gegangen. Wir durften Pioniere und Betriebe seit Generationen näher kennenlernen, haben auf den E-Bikes gut Strecke gemacht und viel gesehen. An nur einem Tag hatten wir zudem gleich zwei Schlossbesichtigungen und haben mal wieder den ganzen Tag super lecker gegessen. Unseren Tag kannst du hier auch noch in Video-Form miterleben. Achte dich dabei gut auf den Buchstabe, der irgendwann durch das Bild flitzt, der könnte auch dir bald aussergewöhnliche Thurgauer Geschmäcker näher bringen.

Wenn du nun Lust bekommen hast, ein paar Thurgauer Leckereien selber zu probieren, mach doch einfach bei unserem Gewinnspiel mit. Mit etwas Glück kannst du einen von zwei Gutscheinen für einen Thurgauer Geschenksharass im Wert von CHF 50.- gewinnen. Du brauchst nur die in den Videos versteckten Buchstaben zum Lösungswort zusammen zu fügen und schon landest du im Lostopf. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie die Teilnahmebedingungen findest du hier. 

<= Zum 5. Tag: Kreuzlingen und Region

=> Zum 7. Tag: Tannzapfenland

Von | 2018-07-15T21:55:18+00:00 8, 7, 2018|Mittel- und Westeuropa|0 Kommentare

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