Málaga, El Torcal und all unsere liebsten Plätze in Andalusien. Ach wie schön kann das Leben sein unter der spanischen Sonne.

 


58 Wochen sind vorbei!
Lies hier, was wir alles erlebt haben.

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#07/18: Einmal quer durch Andalusien! 
Steig ein und reise mit uns durch alle 47 Länder Europas!

Vor gut einer Woche standen wir dicht an dicht auf einem Wohnmobil-Stellplatz in Mijas. Der Newsletter war noch keine Minute verschickt, da schwang sich Steffi auch schon ihre kleine braune Handtasche über die Schulter, um nur wenig später im Stechschritt den Camper zu verlassen.

Ob wir uns derart gezofft hatten? Nein! Der Grund für Steffi’s Aktivität war ein Markt, der quasi gleich vor Karls Schiebetür stattfand. Du musst wissen, nur gerade 2 Stände reichen aus, um Steffi in Ekstase zu bringen. Es könnte ja ein Goldschatz angeboten werden. Natürlich begleitete ich meine Herzensdame auch an diesen Markt und ich muss ehrlich sagen, es gab da wirklich mehr als nur Trödel.

In ihrem Eifer vergass Steffi doch tatsächlich ihre Kamera. Doch keine Angst wir haben Ersatz und zwar Bilder vom wunderschönen weissen Dorf Casares, welches wir am Tag davor besuchten. Klein aber wirklich fein.

Weisst du wer seine Kamera aber an den Markt mitgenommen hat? Ich! Wenn du wissen willst, was Steffi gekauft hat, schaust du am besten das Video. Ich wette, du entdeckst in ihren Augen auch meine beschriebene Markt-Leidenschaft.

 

So geht Karneval in Málaga
Erst geht es nach Mijas an den Markt und dann an den Karneval in Málaga. Kommst du mit? Es erwartet dich eine bomben Stimmung.

Kaum zurück bei Karl fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Samstag? Spanien? Fussball! Prompt stellten wir nach kurzer Recherche fest, dass genau an diesem Samstagnachmittag der FC Malaga gegen den FC Atletico Madrid spielt – ein Topspiel. Nichts wie los nach Malaga.

Zu früh gefreut, kurz vor Malaga entdeckte Steffi den grossen gelben Schriftzug auf blauem Grund an einem riesigen Gebäude. Du weisst, von was ich spreche oder? Wieder so eine Leidenschaft von Steffi, der IKEA. Auch am Einrichtungshaus können wir nie vorbeifahren ohne anzuhalten. In wie vielen Ländern wir nun schon in der IKEA waren? Ich habe aufgehört zu zählen…

Die Parkplatzsuche gestaltete sich noch einiges einfacher als der anschliessende Bummel durch Küchen- und Badeabteilungen. Am Samstag in die IKEA… du kannst dir sicherlich vorstellen, wie es zu und her gegangen ist. Nach dem obligatorischen Hot Dog, den lieben wir übrigens beide, dränge ich auf die Weiterfahrt. Der Fussballmatch, noch 3 Stunde!

Steffi, die quasi ein lebendes Navigationsgerät ist, lotzte mich einmal quer durch Malaga DIREKT vors Stadion. Der Parkplatz war zu diesem Zeitpunkt noch leer, doch schnell stellte sich heraus, dass das Spiel quasi ausverkauft und die Tickets deshalb unbezahlbar sind. Meine Leidenschaft blieb so an diesem Tag leider auf der Strecke. Aber du kennst ja sicher das Sprichwort: „Happy wife, happy life“.

Während wir uns neu orientierten, merkten wir gar nicht, wie schnell sich der Parkplatz vor uns mit anreisenden Fans füllte und füllte. Als wir schon im Begriff waren wegzufahren, stellten wir fest, daran ist gar nicht mehr zu denken. Zugeparkt! Die Spanier!

Durch einen glücklichen Zufall nahm der Tag dann aber doch noch eine richtig gute Wendung und wir erfuhren, dass gut 2 Stunden später der grosser Karnevals-Umzug durch Malaga startet. Was für ein Spektakel. Partymusik statt Guggenmusik und viel weniger Alkohol als wir es von den Spanier gewohnt sind. So ein geiler Abend.

Die bewegten Bilder davon hast du sicher im Video oben schon gesehen, falls nicht, schau es dir unbedingt an.

Den Sonntag haben wir dann da verbracht, wo wir am Vorabend nach dem Umzug noch hingefahren sind – direkt am Strand zwischen Malaga und Torremolinos. Erzählt ist der Tag schnell. Wir haben gearbeitet.

Am Montag stand dann das Highlight der Woche, des Monats oder der ganzen Reise an. Auf nach Malaga in die Stadt, die unser Herz fest im Griff hat. Hier fühlen wir uns Zuhause, hier werden wir irgendwann einmal hinziehen, vielleicht mit Hund und Kind. Der Tag war einfach fantastisch, wir schlenderten durch die Gassen, assen in unseren Lieblingslokalen. Ach, lassen wir doch die Bilder sprechen.

Als wir am Dienstagmorgen die Stadt mit Karl verliessen, blutete uns das Herz. Machen wir wirklich das richtige, diesen Ort so schnell wieder zu verlassen? Wir trösteten uns mit dem nächsten Ziel: El Torcal. Der imposante Naturpark weiter oberhalb von Malaga gehört bei uns zum Pflichtprogramm wie der Churro im Cafe Aranda.

Auch wenn es dieses Mal komischerweise für einen Dienstag richtig viel Volk hatte, nahm uns der magische Ort wieder voll ein. Endlich wieder eine Wanderung – wir entschieden uns für die grosse Runde und es hat sich gelohnt.

Unser Nachtlager schlugen wir in Antequerra auf. Das Städtchen haben wir bis anhin immer links liegen gelassen und sind direkt in den Naturpark gefahren. Was für ein Fehler!

Nach einer kurzen Pause, machten wir uns nach Sonnenuntergang abermals auf in die Stadt. Im Gegensatz zum Nachmittag, es war Siesta, pulsierten jetzt die Gassen. Nach einer kurzen Bummeltour steuerten wir unser angepeiltes Restaurant für das Nachtessen an. Es war ein Gedicht! Weil es so gut und aussergewöhnlich war, entschieden wir unser Beziehungs-Jubiläums-Essen hier nachzuholen. Das Jubiläum hatten wir ja schon am 29. Dezember allerdings in Portugal und du weisst ja sicher, Portugal…

 

Polizeibesuch am Freisteh-Platz
Ein weisses Dorf und ein Offroad-Stellplatz am Meer – doch genau da besuchte uns am Abend die Spanische Polizei…
 

Hier hat alles angefangen!
Tarifa und die Sanddüne… hier haben wir unser erstes YouTube-Video gedreht, hier treffen wir dieses Mal Blogger-Freunde und ach es ist einfach so schön hier.

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Die Nacht war ruhig, der Morgen schnell wieder da. Zusammenpacken geht auf einem Stellplatz zum Glück immer super schnell. So waren wir ruckzuck wieder unterwegs. Und immer wenn wir am Morgen schnell und früh wieder unterwegs sind, steht ein Highlight an. Dieses Mal war es pink und gefiedert. Flamingos!

Im Naturpark mit dem komplizierten Namen leben unzählige dieser lustigen Vögel und man kann sie richtig gut beobachten. Wir schmierten also unsere Brote machten eine „heisse Ovi“, setzten uns ganz nah an den Teich und beobachten die Tiere. So cool.

Aufgrund des anhaltenden Muskelkaters, den ich von der El Torcal Wanderung noch mitschleppte, fiel die grosse Wanderung aus. Was eigentlich nicht weiter schlimm war, denn die Tiere sahen wir auch so – und jetzt bitte nicht Steffi fragen, was sie von dieser Entscheidung hielt.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unseren Ausgangspunkt Antequerra, wo wir sogenannte Dolmen besichtigten, alte Höhlen aus Stein. So gar nicht unser Ding auch wenn sie kulturell von unschätzbarem Wert sind. Was sollen Megalithbauten denn überhaupt sein?

Die Mittagspause verbrachten wir dann bei den 100 Brunnen einer Quelle etwas abseits der Touristenpfade mit atemberaubenden Ausblick auf unzählige Oliven-Bäume. Herrlich.

Als der Abend so langsam näher rückte, machten wir uns auf zu unserem Nachtlager, einem Stellplatz in Torre de Mar mitten in der Marina. Kaum auf den Platz gefahren, lernten wir auch schon Carlo und Karin aus Deutschland kennen. Auf einen ersten kurzen Schwatz soll noch ein viel längerer folgen. Erst aber lösten wir noch ein paar PC-Probleme um nach 22 Uhr in einer Pizzeria aufzukreuzen, wo wir das Champions League Spiel Real gegen PSG schauten. In Spanien zum Glück kein Problem – man isst ja spät hier.

Am nächsten Morgen wollte wir unseren neuen Deutschen Freunden eigentlich nur schnell „Tschüss“ sagen und schon sassen wir gemeinsam bei ihnen am Frühstückstisch. So ein wunderbares Paar. Als wir vom „Hof“ fuhren, war es schon nach 12 Uhr. Nicht gerade ein Rekord in der abgelaufenen Woche.

Unser Weg führte uns nach Frigiliana einem weiteren weissen Dorf in den Bergen. Erst wollte wir gar nicht anhalten, da uns so viele Touristen entgegenkamen, taten es dann aber doch. Zum Glück! Dieses Dorf ist wirklich umwerfend!

Entzückt von diesem Dorf nahmen wir uns die Strasse wieder vor. Eigentlich wollten wir gar nicht mehr so weit fahren, wie wir jetzt stehen, aber der erste Stellplatz, den wir angefahren haben, war einfach zu schlecht!

So stehen wir nun also seit dem Donnerstagabend auf einem reizenden Stellplatz kurz vor dem Cabo de Gata, welches wir morgen erkunden werden.

Warum wir so lange an einem Ort stehen? WIR HALTEN EINEN VORTRAG! Dieser findet am 3. März im Schlosskino Frauenfeld statt und eben diesen müssen wir noch fertig vorbereiten. Du möchtest mit dabei sein? Kein Problem. Türöffnung ist um 9.30 Uhr, der Vortrag selber beginnt um 10 Uhr und dauert 1 Stunde. Der Eintritt ist frei.

Alle Infos findest du direkt hier: Vortrag Balkan & Osteuropa

Bist du mit dabei? Wir würden uns über deinen Besuch sehr freuen. Dann hörst du unsere Geschichten einmal live.

Liebe Grüsse aus der Sonne bei 20 Grad

Dein comewithus2-Team
Lui & Steffi

 

14 Spanische Gerichte, die du probiert haben musst
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Mit meinem Bett in… Geh mal Reisen im Interview
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