Mandy hat ihr Leben auf die Strasse verlegt und nun Marko mit dabei

Auf der ganzen Welt sind Reisende, wie wir, mit ihren Fahrzeugen unterwegs. Sie suchen sich ihren Weg durch steiles Gelände, dem Strand entlang oder durch Grossstädte. Sie stossen an ihre Grenzen, erleben atemberaubendes und lernen dabei fürs Leben. In unserer Serie „Mit meinem Bett in…“ stellen wir dir immer Sonntags verschiedene Reisenomaden vor. Im 23. Teil lassen wir heute Mandy aka Movin’n’Groovin zu Wort kommen.

Persönlich 

Ich bin Mandy, 39, komme ursprünglich aus der Nähe von Dresden und habe die letzten fünf Jahre in Berlin gelebt, zuvor drei Jahre in Buenos Aires. Reisen war schon immer meine Leidenschaft – von Argentinien bis nach Nordkorea war so einiges dabei. Seit Juni 2016 habe ich mein Leben auf die Strasse verlegt, das heisst, ich reise jetzt im Van durch die Welt und lebe und arbeite auch darin. Marko ist seit kurzem mit dabei, ein knuffiger Hund (Rottweiler-Labrador-Irgendwas-Mix), den Freunde in Albanien von der Strasse aufgesammelt haben. 

Ins Vanlife bin ich mit einer grossen Rundreise durch Skandinavien gestartet letzten Sommer. Im Winter zog es mich dann ins Warme – nach Spanien und Portugal. Derzeit geht die Reise wieder nach Portugal, dort ist es einfach wunderschön! Obendrein treffe ich viele Bekannte und Freunde wieder, die grösstenteils ebenfalls im Van leben.

Über meine Reisen und das Leben im Van schreibe ich in meinem Blog Movin’n’Groovin.


Das Fahrzeug 

Mein Van ist ein Kastenwagen VANTourer 600L. Ich wollte unbedingt einen Kastenwagen, der die wesentlichen Features mitbringt: Küche, Dusche, Toilette. Nach langer Recherche und vergeblicher Suche nach einem passenden günstigen Model habe ich beschlossen, einen Neuwagen zu kaufen. So konnte ich den Van nach meinen Wünschen zusammenstellen. Das war nicht unbedingt günstig, aber auch nicht viel teurer als einen gebrauchten ausgebauten Van zu kaufen.

Fakten zum Van: 

  • VANTourer 600L 
  • Basis: Fiat Ducato
  • 6 Meter lang 
  • 96 kW / 130 PS   
  • 2 Längsbetten: 180 x 95 & 200 x 95 cm 
  • Bordbatterie AGM 95 Ah & 2. Aufbaubatterie
  • Solar-Komplettanlage MT 110 CIS (110 Wp) 
  • Raumbad 
  • Frischwassertank: 110 l 
  • Abwassertank: 85 l
  • Dieselheizung Truma Combi D 6 (inkl. 12-l-Warmwasserbereitung) 
  • 2-Flammen-Gasherd 
  • Kompressorkühlschrank (65 l) 

Die Frage zu den Details des Vans bekomme ich sehr oft gestellt, deshalb habe ich ihm eine eigene Seite gewidmet: https://movingroovin.de/der-van/ Bisher bin ich ganz zufrieden mit dem Töff (das ist aktuell sein Name, ein besserer fiel mir noch nicht ein ;-). Ich bin absolut zufrieden mit der Entscheidung und würde ihn immer wieder kaufen.  Falls ich mal auf einen anderen Van umsteige, schwebt mir ein etwas robusteres Model vor, das auch Offroad gut einsetzbar ist. Schliesslich will ich irgendwann mal Europa verlassen und den Rest der Welt damit erkunden!


Du hast von uns den bekannten „Mit meinem Bett in…“- Fragebogen erhalten, wo beantwortest du die Fragen?
Derzeit stehe ich auf einem schönen ruhigen Parkplatz am Meer in Getxo, in der Nähe von Bilbao.

Warum hast du dich genau für diesen Ort entschieden?
Ich war vor ein paar Monaten schon einmal hier und finde den Platz einfach schön, weil man vom Van aus auf’s Meer schauen kann und der Strand in der Nähe wunderschön ist. Ausserdem gibt es einen schönen Wanderweg an der Küste entlang.

War die letzte Nacht ruhig oder hörst du wie wir derzeit oft die Hunde bellen?
Ja, Hundegebell höre ich auch immer öfter – vor allem seit Marko dabei ist, der die anderen Hunde natürlich auch wahr nimmt und das entsprechend „kommentieren“ muss. Letzte Nacht kam noch Musik aus den Autos hinzu, die hierher kommen Party zu machen. Die Party war zum Glück kurz vor 24 Uhr wieder vorbei oder ging vermutlich woanders weiter…

Seit ein paar Wochen ist Marko im Van von Mandy mit an Bord.

Wie würdest du das Innere deines Reisemobils beschreiben, ist es dein Zuhause, das Wohnzimmer oder alles in einem?
Der Van ist derzeit tatsächlich mein Zuhause und ich fühle mich darin auch pudelwohl. Inzwischen finde ich die Tatsache, dass ich im Van lebe, gar nicht mehr so ungewöhnlich. Wenn ich jemandem davon erzähle, bekomme ich oft viele neugierige Fragen gestellt. Es macht Spass, darüber zu sprechen und den Leuten zu zeigen, dass dieses Vanlife einfach nur eine andere Lebensform ist, aber auch nicht so super spektakulär, wie es oftmals dargestellt wird.

Die Küche steht im Reisemobil meist oft nicht weit vom Wohnzimmer entfernt, verrätst du uns dein Lieblings-Camper-Rezept?
Ich esse fast ausschliesslich vegan, nur wenn ich ausgehe und es keine vegane Option gibt, bin ich auch mal mit einem vegetarischen Gericht zufrieden. Mein derzeitiges Lieblingsrezept ist ein super einfacher und leckerer Brotaufstrich: vegane Leberwurst! Die schmeckt tatsächlich wie Leberwurst, aber eben ganz ohne Tier, sondern: Räuchertofu, Kidney-Bohnen, Schalotten, Olivenöl, Petersilie, Majoran, Salz und Pfeffer – alles in den Mixer und fertig! (das genaue Rezept: http://www.kohlundkarma.de/vegane-leberwurst)

Kochst du oft selbst?
Gekocht wird bei mir oft und fast immer frisch und gesund. Da ich vegan lebe, ist die Auswahl in Restaurants (zumindest ausserhalb von Berlin) meist überschaubar und auf Dauer etwas langweilig, weshalb ich gerne meine eigenen Gerichte koche – dann weiss ich, dass es schmeckt.

Wohnzimmer, Küche, Bad, alles auf wenigen Quadratmetern, warum reist du  gerade mit dem Camper durch die Welt und nicht mit dem Flugzeug?
Ich bin schon immer viel gereist – und jedes Mal habe ich mich unterwegs darüber geärgert, dass ich nur so wenig Zeit habe und gar nicht alles in Ruhe anschauen kann. Mein grösster Wunsch war schon immer, viel langsamer zu reisen und die Gegend im eigenen Tempo erkunden zu können. Da war der Umzug in den Van dann die logische Konsequenz, um meine permanente Reiselust auf bequeme Art zu stillen.

 

Freud und Leid liegen oft nahe beieinander, wo liegen die Probleme wenn man mit dem Camper unterwegs ist und bist du schon einmal stehen geblieben?
Der größte „Haken“ am Camper ist meiner Meinung nach einfach die Grösse. Auch wenn der Kastenwagen nicht riesig ist, passt er doch nicht in jede Parklücke. Parkhäuser sind eh tabu. In manchen Städten wird die Parkplatzsuche dann zum Geduldsspiel. Auch das Gewicht des Vans habe ich schon mal unterschätzt und bin beim Parken an einem Strand südlich von Lissabon im Sand stecken geblieben. Die Pkw neben mir können da problemlos entlangfahren, aber nicht der dicke Töff. Netterweise zog mich der Herr vom Auto nebenan per Abschleppseil wieder aus dem Schlamassel heraus.

Als Camper ist man immer auf der Suche nach der schönsten Route, von welcher Strecke schwärmst du bei jeder Camper-Unterhaltung?
Oh, das ist einfach: der Weg zum Nordkap! Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und wollte am liebsten hinter jeder Kurve stehen bleiben und Fotos machen. Der Weg schlängelt sich entlang an wunderschönen einsamen Fjorden, vorbei an kleinen Ortschaften, einsamen Häusern… einfach traumhaft!

Hier gehts zum spannenden Blogpost: https://movingroovin.de/der-weg-zum-nordkap-norwegen/

Bei Norwegen kommt Mandy nicht mehr aus dem Schwärmen hinaus.

Fährst du nach Karte oder mit einem Navigationssystem (mit welchen)?
Das Navigationssystem im Van ist leider so unpraktisch und lahm (schon das Eingeben der Adresse dauert ewig). Deshalb verwende ich inzwischen entweder die Apps Google Maps oder Waze. Auf die Navi im Auto greife ich nur zurück wenn ich sparsam mit dem Datenvolumen umgehen muss.

Auf welche Apps kannst du  nicht mehr verzichten?
Also lebensnotwendig sind die Apps alle nicht, aber sie machen das Reisen definitiv bequemer. An erster Stelle steht bei mir Park4Night: damit suche ich mir die Gegend aus, wo ich als nächstes hinfahre. Derzeit bin ich nicht sonderlich abenteuerlustig bei der Suche nach neuen Übernachtungsplätzen und fahre deshalb gerne an Orte, die bereits jemand vor mir entdeckt und für gut befunden hat. Google Maps ist ebenfalls sehr praktisch, um die Gegend per Satellitenkarte zu erkunden und zu sehen, ob man hier oder da entlangfahren kann, oder auch bei der Suche nach dem nächsten Supermarkt.

Blogs, Facebook, Reiseführer: Wie informierst du dich über dein nächstes Reiseziel?
Informationen und Inspiration für neue Reiseziele hole ich mir grösstenteils von anderen Reiseblogs. Die Tipps sind meist aktueller, detaillierter und vor allem individueller als ein Reiseführer. In diversen Facebook Gruppen zu den Reisezielen stelle ich dann meine Fragen, wenn es um einen speziellen Ort geht und ich Feedback oder Informationen von Leuten suche, die bereits dort waren. Reiseführer lese ich eher selten, eher als „Einstiegslektüre“ für ein komplett neues Land, um die Basics zu erfahren.

Bild: Rene Freitag (www.rene-freitag.com/)

Folgst du auch mal den Touristen-Routen oder meidest du Sehenswürdigkeiten und Touristenhochburgen konsequent?
Das ist ganz unterschiedlich, je nach Lust und Laune. Generell möchte ich alles erkunden was so auf dem Weg liegt. Manchmal habe ich einfach keine Lust darauf, dann fahre ich lieber in ruhigere Gegenden. Aber wenn ich zum Beispiel nach Lissabon fahre, will ich die Stadt auch ausgiebig erkunden – dann lasse ich mich auf den Trubel vor Ort gerne ein. Auch mit Hundekumpel Marko will ich das so beibehalten, damit er auch mit solchen manchmal anstrengenden Situationen umgehen kann.

Wie löst du das bekannte Internet-Problem, hast du eine SIM-Karte oder gar einen Satelliten?
Ich verwende einen Mobile Router im Van und kaufe in dem jeweiligen Land eine Prepaidkarte. Das funktioniert bisher sehr gut, auch wenn es manchmal nervt, wenn es Probleme mit der Karte gibt oder das Guthaben plötzlich verschwindet (kürzlich erlebt bei Másmovil, einem Anbieter in Spanien). Viel lieber wäre mir eine SIM-Karte, die europaweit oder gar weltweit funktioniert. Aber die Angebote sind einfach viel zu teuer im Vergleich zu den Preisen einer lokalen SIM-Karte.

Camping wird oft auch mit Romantik in Verbindung gebracht, was waren bis anhin deine schönsten Erlebnisse „on the road“?
Beim Alleine Reisen stellt sich Romantik ja nur bedingt ein… aber schöne Momente gab es viele. Einer davon ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Auf dem Weg zum Nordkap in Norwegen übernachte ich an einem recht einsamen Fjord und werde morgens von seltsamen Geräuschen geweckt. Beim Blick aus dem Fenster: eine Herde Rentiere war gerade auf Frühstückstour und schaute in meinem Vorgarten vorbei. Herrlich! Absolute Stille und pure Idylle mitten in der Natur – das war ein toller Moment!

Auf dem Weg zum Nordkap – Tierische Begrüßung in Norwegen!

Bei uns läuft während der Fahrt immer laute Musik, bei dir auch oder singst du lieber selbst?
Derzeit in Spanien höre ich viel Radio. Ich suche einfach einen Sender und lasse mich beschallen. Da ich Spanisch spreche, kann ich so auch ein paar News aus der Gegend oder über die Lage im Land erfahren. Ansonsten läuft oft Musik und ich singe gerne mal laut mit – Marko schaut dann etwas verwirrt, hat sich aber bisher noch nicht die Ohren zugehalten. Oder es ist ganz still, ich fahre einfach nur und in meinem Kopf rattern ganz viele Gedanken umher.

Wo übernachtest du lieber: Auf dem Campingplatz oder an einem wilden Ort in der Natur?
Definitiv in der Natur! Bis auf sehr wenige Ausnahmen finde ich Campingplätze eher gruselig – zu eng, zu viele Regeln, zu viele Menschen…

Wie lange kannst du mit deinem Reisemobil autark stehen? Und wer produziert in dieser Zeit deinen Strom?
Bei schönem Wetter und regelmässigem Fahrbetrieb bin ich mit dem Van sehr lange autark unterwegs und muss fast nie Strom tanken. Die Solaranlage auf dem Dach möchte ich nicht mehr missen! Wenn ich länger an einem Ort stehe, reicht die Batterieladung für ca. eine Woche. Erst gestern war die Batterie seit langem mal wieder richtig leer und das Licht ging aus. Das lag am sehr wenigen Fahren in den letzten Tagen und an den Wolken am Himmel, die nicht genug Sonnenstrahlen durchgelassen haben.

Apropos Sicherheit, wie sicherst du dich während der Nacht? Hattest du gar schon einmal Angst?
Ich bin nicht sonderlich ängstlich, habe bisher zum Glück auch noch keine negativen Erfahrungen machen müssen. An Fahrer- und Beifahrertür habe ich extra Schlösser anbringen lassen, die man von innen verschliessen kann – das habe ich allerdings bisher vielleicht zwei Mal gemacht. Seit kurzem habe ich eine Pedalsperre dabei, die potenzielle Einbrecher zumindest davon abhalten soll, den Van zu klauen. Das ist meine grösste Angst: dass ich irgendwann von einer Wanderung oder einem Ausflug zurück zum Auto komme und es ist nicht mehr da…

Von sich selbst sagt Mandy, sie sei nicht ängstlich und habe darum auch keine Probleme einmal mit dem Van ganz einsam zu stehen. (Bild: Synke Nepolsky (www.synke-unterwegs.de/)

Zur schönsten Strecke gehört auch der schönste Stellplatz, wo liegt dieser für dich und warum?
Das ist eine schwierige Frage. Ich habe inzwischen schon so viele schöne Plätze gesehen – von der Praia da Marinha an der Algarve bis zum einsamen Platz am Fjord auf den Lofoten oder dem traumhaften Platz „am Ende der Welt“ am Kap Fisterra in Galicien. Die schönsten Orte haben meistens Meerblick, wenig Trubel und schöne Natur drumherum zum Erwandern.

Welche Strecke möchtest du mit deinem Camper unbedingt einmal fahren, hast es aber bist jetzt noch nicht geschafft?
Von Alaska bis nach Feuerland – irgendwann möchte ich die Panamericana befahren von Nord nach Süd. Das geht sicherlich nicht mit meinem aktuellen Gefährt, aber mit einem robusteren Offroad-Fahrzeug sowie mit viel Zeit und Geduld sollte das machbar sein. Diese Route steht ganz oben auf meiner Wunschliste, ist aber derzeit noch in weiter Ferne. Island ist ein weiteres Traumziel, das ich sehr gerne mit dem Van erkunden würde. Und noch so viel mehr…

Was ist entscheidend, ob du eine oder gleich mehrere Nächte an einem Ort bleibst?
Vor allem die Gegend, das Wetter und die Menschen um mich herum. Wenn es ein wunderschöner Ort ist und ich keinen Zeitdruck habe, bleibe ich gerne mal ein paar Tage länger. Schönes Wetter ist ebenfalls ein gutes Argument zum Verweilen, oder wenn ich nette Nachbarn habe, mit denen ich mal einen Abend zusammen sitzen und plaudern kann.

Mit meinem Bett in: Die Vannomaden im Interview

Fussballmatchs, Konzerte oder den Backofen: Was vermisst du am meisten von Zuhause wenn du „on the road“ bist?
Am meisten vermisse ich die Gelegenheiten, mich spontan mit Freunden zu verabreden. Skype & Facebook ersetzen halt doch keinen gemeinsamen Abend. Konzerte kann ich auch on the road anschauen, wenn die Lieblingsband zufällig dort spielt, wo ich parke (oder anders herum ;-).

Hand aufs Herz, wie oft schaust du unterwegs Filme oder Serien online an? Hast du einen Fernseher dabei oder dient der Laptop auch dafür?
Wenn ich Filme oder Serien schaue, dann über den Laptop. Aktuell mache ich das eher selten, aber ich vermute in Portugal (wo es eine tolle Prepaidkarte ohne Datenbegrenzung gibt) werde ich wieder öfter Abende vorm Bildschirm verbringen.

Damit auch der nächste Tank wieder gefüllt ist, braucht es Geld, womit finanzierst du deine Reise, lebst du dauerhaft im Camper?
Ich lebe seit Juni 2016 in meinem Van und arbeite auch von unterwegs. Vor dem Umzug in den Van war ich in Berlin bereits seit 5 Jahren selbständig tätig als Freelancer für Webdesigner & Online Marketing Projekte. Meine Kunden habe ich quasi mit on the road genommen und arbeite auch weiterhin in diesem Bereich, schliesslich benötige ich dafür nur den Laptop und einen Internetzugang. Das funktioniert ganz wunderbar. Nebenher arbeite ich an anderen Ideen, von unterwegs Einkommen zu generieren. Ob das was wird, kann ich gerne im nächsten Interview berichten. 😉

https://movingroovin.de/vanlife-digital-arbeiten-unterwegs/

Mandys Büro im Van.

Apropos Tank, wie viel hast du für die letzte Füllung bezahlt? (Literpreis/Land)
Günstige 1,01€ für Diesel in Nordspanien.

Wohin geht deine Reise in den kommenden Monaten? Wie sieht deine Route aus?
Gerade bin ich in Bilbao, auf dem Weg nach Portugal. Dort werde ich die nächsten Monate verbringen und den Winter in der Sonne „aussitzen“. Portugal ist so wunderschön und vielseitig, dazu ideales Wetter in der Winterzeit – da wird es nicht langweilig! Wo es danach hingeht, steht noch nicht 100% fest. Derzeit tendiere ich stark zu Norwegen… we will see!

Wo siehst du dich in 5 Jahren? Bist du dann immernoch „on the road“ oder vielleicht doch wieder sesshaft?
Diese Frage konnte ich schon in den Bewerbungsgesprächen nicht beantworten, weil ich nicht gerne langfristig plane. Ich weiss nur, dass ich mir momentan kein schöneres Leben vorstellen kann, als unterwegs zu sein und die Welt im Van zu erkunden. Ob ich das in fünf Jahren immer noch spannend finde, kann ich nicht beurteilen und lasse es auf mich zukommen. Wenn ich wieder sesshaft werden sollte, wünsche ich mir ein Strandhaus irgendwo in Portugal, oder vielleicht an der Ostsee. Zurück nach Berlin möchte ich zumindest derzeit nicht. Mal abwarten… und das Hier und Jetzt geniessen!

Wir danken Mandy für das spannende Interview und wünschen eine gute Weiterreise und stets genug Sprit im Tank. Die nächste Folge „Mit meinem Bett in…“ folgt am kommenden Sonntag.

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