Reisetagebuch 19/18: Die schönsten Passstrassen Europas

Ganz ehrlich… das wird hier heute eine kurze Sache! Norwegen ist so geil und wir reiten momentan auf einer herrlichen Sonnenwelle durch das Land, da wollen wir einfach nur unterwegs sein. Für euch haben wir einen kleinen Vorgeschmack auf das, was in den folgenden Wochen auf YouTube zu sehen sein wird.

 


76 Wochen sind vorbei!
Lies hier, was wir alles erlebt haben.

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#19/18: Die schönsten Passstrassen Europas!
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So viel vorab: Wir fahren eine Passstrasse an der anderen, können uns aktuell überhaupt nicht vorstellen, dass die Lofoten noch gigantischer sein sollen, als das was wir hier tagtäglich erleben dürfen und die Tage werden immer länger! Mittlerweile sind es noch ein paar Dämmerungsstunden in der Nacht, doch auch die werden wir mit Überquerung des Arctic Circle hinter uns lassen. Ab dann gibt es nur noch Tag – und das täglich 24 Stunden lang!

Wir sind sehr gespannt darauf!

Dieses Mal – weil wir wie gesagt hier schnell durchrattern – schreiben wir einfach ein paar Worte zu den jeweiligen Bildern. Der Anfang macht das Ende von letzter Woche. Auch das zweite Spiel von Deutschland haben wir noch in Stavanger angesehen und davor sind wir durch diese wunderschöne Stadt geschlendert.

Unser neues Hobby ist übrigens Fähre fahren. Naja Hobby ist vielleicht zu viel gesagt… Oftmals gibt es in Norwegen schlicht kein Weiterkommen ohne Fähre. Und so bezahlen wir beinahe täglich mehrere hundert Norwegische Kronen – pro Fähre so ca. 15 Euro – um so ca. 10 Minuten Fähre zu fahren. Was jetzt ja eigentlich nicht viel ist, läppert sich bei 2-3 Fährfahrten pro Tag ganz schön zusammen.

Immerhin: Auf der Fähre ab Stavanger habe ich (Steffi) sogar zwei Delfine beobachten können.

Der erste Pass liess auch diese Woche nicht lange auf sich warten. Obwohl dieser hier – der Route 520 entlang – eher per Zufall oder okay ich gebe es zu, weil wir uns etwas verfahren haben, auf unserer Route lag. Die eigentliche sehenswerte Strecke führt dem 13er entlang… aber irgendwie sind wir auf dem 520 gelandet und fanden sehr schnell heraus, dass diese Strecke einfach nur der Hammer ist! Über drei Stunden lang sind wir durch diese hochalpine Gegend gefahren und kamen aus dem Staunen kaum mehr raus.

Geplant war dann der nächste Pass, auch Schneestrasse genannt oder auf Norwegisch Auerlandsvegen. Und obwohl die Landschaft erneut der absolute Wahnsinn war und wir uns kaum satt sehen konnten, viel uns auf dieser oft sehr schmalen Strecke die Fahrweise der Norweger sehr negativ auf. Bei einer Ausweichbucht warten? Nene, aber bestimmt nicht die Norweger. Lieber auf den super schmalen Abschnitten in einem heiden Tempo kreuzen. Vorausschauen gleich null und ein Danke winken, wenn wir schon weit im Voraus auf die Seite fuhren, kommt ausnahmslos nur von Fahrzeuglenkern mit ausländischen Kennzeichen. Sehr schade! Das macht die Fahrt um die nächste Kurve für uns teilweise zu einem sehr stressigen Erlebnis.

Wir fahren mal wieder Fähre – jipiii oh, ihr wollt 20 Euro für das kleine Stück? Alternative – Fehlanzeige also Geldbeutel zücken und immer schön lächeln.

Ach und für einen Tunnel mit Brücke liessen wir am gleichen Tag nochmals 147 Kronen – rund 15 Euro – liegen. Denn auch Brücken, Tunnel, Privatstrassen oder neue Strassen kosten gerne Maut. Da soll uns ja nie mehr irgendjemand sagen, dass die Schweizer Vignette für läppische 40 Fränkli – also 36 Euro – für ein ganzes Jahr inklusive aller noch so langer, neuer oder moderner Tunnel und Strasssen teuer sei!

 

Thurgau-Special Folge 4: Kreuzlingen und Region
Kaffee & Produktionsbesichtigung in Gottlieben, Mittagessen am See, Kanutour und Schifffahrt sowie ein Bad im HotPot zum Schluss.
Mach die Untertitel an, wenn du uns nicht verstehst 🙂
 

Mit dem Camper durch Schweden
Unser erster Reisetag in Schweden und ein ganz toller Freistehplatz mit Grillen zum Tagesende. Mückenproblem?
 

Polizei holt uns in Schweden aus dem Camper
Dieses Video polarisiert momentan sehr stark und falls du es noch nicht gesehen hast, solltest du um Mitreden zu können, unbedingt reinschauen.

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Heute steht ein weiteres Highlight an und für einmal kostet der Parkplatz nichts – bei Preikestolen oder Trolltunga lässt du da gerne mal 200 bzw. 600 Kronen fürs Parken liegen, das ist so viel, das mag ich nicht einmal umrechnen! Haben wir aber auch deshalb nicht gemacht! – dafür hat die Privatstrasse Maut drauf. Bei ’nur‘ 60 Kronen (also 6.30 Euro) drücken wir ein Auge zu und fahren durch. Es hat sich auch mehr als gelohnt, obwohl wir die 3.5 zusätzlichen Kilometer pro Weg natürlich auch zu Fuss hätten gehen können… Aber schau dir mal den Gletscher an! Wir sind am Nigardsbreen.

Was für ein gigantischer Anblick und wir kommen wirklich ganz nahe dran. Können sogar durch Höhlen in den Gletscher hineinschauen! Richtig toll!

Unterwegs halten wir mal wieder bei einem Wasserfall. Die sind einfach überall und immer wieder wunderschön. Schau mal:

Norwegen ist einfach W-U-N-D-E-R-S-C-H-Ö-N ! Wir fahren weiter, und findest du nicht auch, wir fuhren schon lange keinen Pass mehr? Höchste Zeit! Anstelle durch das Tunnel, nehmen wir die 258, die uns mal wieder hoch hinaus bringt und schlussendlich sogar auf einer Schotterstrasse endet. Die ist zwar gut im Schuss, hat aber im Vergleich zu der Schwedischen doch das eine oder andere Loch. So muss ich mich am Steuer oft auf die Strasse konzentrieren und wir machen entsprechend mehr Stopps, weil ach weisst du was, schau einfach selber! Dann weisst du, warum wir gefühlt alle paar Meter anhalten mussten.

Zum Ende des 258 bzw. bereits zurück auf dem 15 mit Abzweiger zum 63 – jaaa, wir navigieren momentan mit dem Strassenatlas und nicht mit dem Navi, weil die Strassen unser Ziel sind und wehe das Navi würde da irgendwo plötzlich umrechnen… nene, gute alte Karte passt schon! – also wo war ich? Ah genau, wir kamen zum Dalsnibba Abzweiger. Eine 5km lange Strasse, die zu einem Aussichtspunkt führt, von dem aus man auf den Geirangerfjord sehen kann. Und ja natürlich kostet diese Strasse Maut. Wir fahren zu und stoppen kurzerhand etwas weiter vorne und lassen die Biene fliegen. Aber wir sehen einfach nix! Mehrere Serpentinen weiter unten erneut das Spiel, seeehr weit weg ist Wasser zu erkennen. Soll das etwa die Aussicht sein, ist der Fjord so weit weg? Den sieht doch kein Mensch von da oben… Wir sind froh, haben wir nichts bezahlt, denn deutlich weiter unten und näher am Fjord kommt dann ein öffentlicher Aussichtspunkt. Da herrscht zwar Anarchie auf dem Parkplatz aber wir finden ein Plätzchen für Karl und gehen schauen.

Du siehst, die Distanz ist von hier noch relativ weit. Dalsnibba Aussichtsplattform ist für uns somit gestorben, und der Geirangerfjord ist zwar eine absolute Wucht, aber jetzt auch nicht gigantischer wie z.B. die Aussicht von der Schneestrasse auf den Fjord hinunter. Und hier drängen sich sehr viele Reisende hinauf bzw. hinunter. Autos, Wohnmobile, Kastenwägen, Reisebussse, Motorräder.

Beim Verlassen des Parkplatzes rast ein Norweger so schnell auf den vollen Platz, dass er uns komplett blockiert und so – mal wieder – der komplette Verkehr stillsteht. Es bestätigt sich einmal mehr, auf einsamen Strassen sind die Norweger besser aufgehoben, als dort, wo Verkehr herrscht. Wir schauen, dass wir uns schnellstmöglich vom Acker machen und suchen wieder ruhigere Gefilde.

Und natürlich geht auch die weitere Fahrt stehts hoch hinaus, um danach in weiteren Windungen den soeben erklummenen Berg wieder hinunter zu fahren. Und genau das machen wir gleich auch wieder. Die Trollstiegen geht es hinab und Karl, das sei abschliessend gesagt, macht die ganze Kletterei unglaublich gut mit. Er ist uns bleibt einfach unser Liebling und treuer Weggefährte.

Sonnige Grüsse aus Norwegen

Lui & Steffi

 

Genuss Tour: Kreuzlingen und Region
Nicht nur ein Video, sondern auch ein Blogpost gibt es zu unserer Genuss-Tour. Hier der vierte Tag.
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Übernachten auf dem Kursschiff
Wir durften im Pop-Up Schiffshotel in Schaffhausen eine Nacht verbringen und erzählen hier, wie z.B. das Abendessen aufs Schiff findet.
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Von | 2018-07-06T17:22:20+00:00 6, 7, 2018|Nordeuropa, Reisetagebuch|0 Kommentare

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